Bruch, Spur und Zeichen sind wesentliche Momente einer ästhetischen Semiose im Werk der 1958 in München geborenen, seit Abschluss ihrer Studien in Wien und Drosendorf (NÖ) lebenden und arbeitenden Künstlerin Sabine Müller-Funk. Der Titel des Projekts umreißt das Spektrum ihrer Arbeiten von den 1980er Jahren bis heute.
Die Präsentation im NÖ Dokumentationszentrum in St. Pölten (17. März . 15. April 2018) wird einen weitreichenden Überblick über die vielfältigen Artikulationsmöglichkeiten der Künstlerin geben, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum und unter Einbeziehung von ausgewählten Arbeiten 18 befreundeter Künstlerinnen und Künstler. Die übergreifenden Themen Bruch, Spur und Zeichen werden so von mehreren Seiten her beleuchtet und für die BesucherInnen der Ausstellung transparent gemacht.
Bruch, Spur und Zeichen sind auch Eckpfeiler für die Konzeption und Ausführung einer Publikation, in der das Gesamtwerk der Künstlerin im Dialog mit KünstlerInnen und TheoretikerInnen, aber auch FreundInnen und LiebhaberInnen der Arbeiten Sabine Müller-Funks zur Sprache kommt.
TIPP: Symposion am 6. April 2018, 15 - 20 Uhr, Niederösterreichischen Dokumentationszentrum St. Pölten
will den kommunikativen Aspekt der Ausstellung und des Buches mit hochkarätig besetzten Panels fortsetzen und das interessierte Publikum aktiv in die Diskussion miteinbeziehen. Als Teil des Symposions wird Kuratorin Maria Christine Holter durch die Ausstellung führen und mit den anwesenden KünstlerInnen über ihre Werke sprechen.
Organisation: Wolfgang Müller-Funk (wissenschaftliche Leitung), Maria C. Holter, Barbara Höller
Aussender: NOE DOK, Niederösterreichisches Dokumentationszentrum für moderne Kunst, Stadtmuseum St. Pölten, 2. Stock, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, noedok@aon.at , www.noedok.at