Galerie Kunstfabrik, Karlsteiner Str. 4, 3812 Groß-Siegharts
Ausstellungsdauer: 15. April - 20. Mai 2018
Öffnungszeiten: Mi - So 13 - 18 Uhr
Lisa Weber und Markus Walenzyk
„Y“ ist der Titel der Ausstellung von Lisa Weber und Markus Walenzyk. Die beiden Künstler aus Deutschland treten in der Kunstfabrik Groß Siegharts als Künstlerpaar auf. Die Ausstellung zeigt Gemeinschaftsarbeiten als auch eine Auswahl an Projekten, welche die Künstler getrennt verfolgen. Lisa Weber zeigt Fotografien, Lichtobjekte und Videos, Markus Walenzyk präsentiert Druckgrafiken, Objekte und Videos.
Video, Installation, Fotografie – die ku¨nstlerischen Bescha¨ftigungsfelder von Lisa Weber und Markus Walenzyk sind – vordergru¨ndig – im Real-Visuellen angesiedelt. Die Art ihrer Bescha¨ftigung fu¨hrt den Betrachter jedoch immer tiefer in eine surreale, sinnliche und gleichzeitig unfassbare Welt.
“Kondensierte Licht-Zeit-Konstellationen” – so werden Lisa Webers Arbeiten
beschrieben. Mit minimalen Mitteln und streng formalen Anordnungen richtet sie den Blick auf jene Wahrnehmungs-Momente, die durch ihre Allta¨glichkeit nur noch selten in unser Bewusstsein vordringen. Markus Walenzyk benutzt in performativen Akten den eigenen Ko¨rper als ku¨nstlerisches Ausdrucksmittel: von einer naturgetreuen Wiedergabe u¨ber Stilisierung und Deformation bis hin zur formalen Zersto¨rungen.
Moritz Nahold - A Sounding Language Story
Kunstfabrik X-Tended: Klangkunst
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ – ausgehend von diesem Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein hat sich der junge Klangkünstler Moritz Nahold im Sommer 2017 auf eine Reise durch die angrenzenden Trigon-Staaten Ungarn, Serbien, Montenegro, Bosnien und Kroatien begeben.
Mit einem Recorder und unterschiedlichen Instrumenten ausgestattet, ging es für Nahold darum, Grenzen zu durchbrechen, die nicht nur durch Sprache und kulturelle Unterschiede existieren, sondern sich auch durch Mauern und Zäune manifestieren können.
Das Resultat ist eine Klangkomposition, geschickt verpackt in einem stählernen Resonanzkörper: Moritz Nahold arbeitete dafür mit dem Künstler Benjamin Thiele zusammen. Gemeinsam entwickelten sie eine vielschichtige, Artischocken-artige Stahlkonstruktion, die – über acht Körperschallwandler – die Klangkomposition einer dreiwöchigen Abenteuerreise durch unterschiedliche Städte und Landschaften zum Klingen bringt.
Simon Goritschnig - Making Sense of Everything
Projektraum junge Kunst
"Im Werk Simon Goritschnigs findet man, und das meist schon auf den ersten Blick, das, was man "Organisch" nennen wu¨rde – das eigensta¨ndig Gewachsene, das Selbstorganisierte. Da wuchert Wurzelwerk und dort entscha¨len sich Gesteinsschichten -- da dividieren sich Knochen und Eiweißverbindungen auseinander.
Das Thema seiner Diplomausstellung ist dabei "Alles ist verbunden" -- ein Motto unter welchem er A¨hnlichkeiten und Anknu¨pfungspunkte aller Organismen, von Naturprozessen, von Denkstrukturen, Ereignissen und Kompositionsprinzipien im weitesten Sinne untersuchte.
Dem allen zugrunde liegt das Prinzip der Isomorphie: Das aus der Mathematik entlehnte Prinzip der Deckungsgleichheit, der Gleichgestaltigkeit, der A¨hnlichkeit in den unerwartetsten Regionen des Kosmos." - Raphaela Edelbauer, österreichische Schriftstellerin
Aussender: Galerien Thayaland, office@galerien-thayaland.at