Theater des Balletts | Oriongasse 4 | 3100 St. Pölten
La Bohème, wahrlich die bewegendste und zarteste Liebesgeschichte der Opernliteratur als Ballett.
Henri Murger beschreibt in seinem Roman „Les scènes de la vie de bohème“ junge Pariser Künstler des 19. Jahrhunderts, die in ihrem idealistischen Suchen nach dem Weg zum Erfolg und ihrer absoluten Hingabe zu Kunst und Liebe aufgehen. Eine erschütternde Tragödie, die die Sorglosigkeit der jungen Bohème der grausamen Realität des wirklichen Lebens gegenüberstellt.
Die dargebotene Performance ist anspruchsvoll und bedarf absoluter Exaktheit, aber dennoch künstlerischer Kreativität und Hingabe.
Michael Fichtenbaum, der künstlerische Leiter des Europaballetts, auf die Frage nach seiner Intention bei diesem Handlungsballett:
„La Bohème zeigt auf, wie brotlos Kunst sein kann. Die Euphorie und Begeisterungsfähigkeit bewahren sich echte Künstler, weil ihnen kein anderes Leben möglich ist. Die Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rudolfo zeigt, dass sie durch das künstlerische Dasein gezeichnet sind. Tiefe Liebe, aber auch tiefe Trauer erleben Künstler aufgrund ihrer Gabe meist weitaus intensiver als Menschen ohne künstlerisches Talent. Die Gesellschaft benötigt Kunst um Aktivität, Dynamik und vor allem Fantasie zu erfahren. Eine Gesellschaft ohne Kunst wäre eintönig, unproduktiv und höchst einseitig konservativ. Umso wichtiger ist es, dass die Gesellschaft ihren Künstlern die verdiente Achtung, Wertschätzung und Respekt zollt.“
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Karten reservieren: tickets@europaballett.at , Tel 02742/230 000
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