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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Eröffnung des Donaufestivals am 27. April

?Endlose Gegenwart? mit insgesamt rund 85 Programmpunkten

Heute, Freitag, 27. April, erfolgt um 17 Uhr in der Kunsthalle Krems mit der Eröffnung der Multimedia-Installation „Premise Place (edit 1)“ der in Los Angeles lebenden Künstler Lizzie Fitch und Ryan Trecartin auch der Start des diesjährigen Donaufestivals, um 18 Uhr beginnt dann das Konzert- und Performanceprogramm im Klangraum Krems Minoritenkirche.

Insgesamt bietet das Donaufestival heuer vom 27. bis 29. April und vom 4. bis 6. Mai unter dem Leitmotiv „Endlose Gegenwart“ in Krems an sechs Festivaltagen insgesamt rund 85 Programmpunkte zwischen Musik, Performance und bildender Kunst. Dazu gibt es diskursive Formate, begleitende Talks, Filme im Kino im Kesselhaus, eine vom Kunstraum NOE initiierte Aktion „Haben Sie auch keine Zeit für die Freizeit?“ etc.

Unter den Höhepunkten des ersten Festivalwochenendes befinden sich etwa „Church of Ignorance“ von Liquid Loft in der Dominikanerkirche mit einem babylonischen Sprachgewirr entlegener europäischer Dialekte, „Metal East“ mit Lightning Bolt, Gravetemple, Godspeed You! Black Emperor, EX EYE, Puce Mary und Demdike Stare, „Legends“ mit The Space Lady und Venetian Snares x Daniel Lanois, das Überraschungsformat „Stockholm Syndrome“, „Clicks & Cuts“ mit Lanark Artefax und Laurel Halo, „Medusa Bionic Rise“, ein Trainingscamp für den neuen Menschen im Messegelände, und „Against Retromania“, ein Gespräch von Jens Balzer mit Simon Reynolds im Kino im Kesselhaus.

Weitere Auftritte gehören in Folge u. a. der in der Postpunk-Szene Kairos sozialisierten Sängerin Nadah El Shazly, James Holden & The Animal Spirits mit kosmischer Jazzmusik, Laurel Halo mit Broken Beats und Hi-Tech-Pop, Haley Fohr alias Circuit des Yeux, Amnesia Scanner mit verdichteten, zersplitterten, verfremdeten und beschleunigten Soundpartikeln sowie Mhysa mit Sci-Fi-R'n'B. Im Bereich Performance wiederum warten „Trophée“ von Rudi van der Merwe, „When Everything Is Human…“ der Gruppe Wild Vlees zur Auflösung der Identität, das aus den Münchner Kammerspielen übernommene Stück „Re’Search Wait’s“ und Barbis Ruders „Channeling #likemetoo“ auf der Suche nach der most likeable Performance.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten bei der NÖ Festival und Kino GmbH. unter 02732/90 80 33, e-mail office@donaufestival.at und www.donaufestival.at .

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