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Veranstaltungen und Festivals

Lydia Dürr, Günther Esterer, Mariana Ionita

Vernissage ?3 Positionen? am 5. Mai, 19 Uhr im Schloss Wolkersdorf

Lydia Dürr
Malen ist für Lydia Dürr eine verantwortungsvolle Arbeit: Sie stellt dar, was sie sieht und erlebt. Sehen und Erleben sind eine Einheit, auf der das Leben des Menschen aufgebaut ist. Diese Einheit ist daher eine für die bildende Kunst unabdingbare Grundlage. Als Malerin drückt sie diese Einheit in der Farbe aus. Das Sehen haftet nicht am visuell wahrgenommenen Gegenstand. Die gestaltliche Vielfalt eines Gegenstandes ist Sache der Naturwissenschaften, seine farbige Erscheinung in Malerei zu verwandeln, ist die vornehmste Sache der Malerei. Lydia Dürr lebt für ihre Arbeit. Das Malen bestätigt ihre Existenz als Mensch. (Prof. Heimo Kuchling)

Günther Esterer
Die Monotypie ist eine Flachdrucktechnik, druckende und nichtdruckende Teile befinden sich auf einer Ebene. Ein wiederholbarer Druckstock ist nicht vorhanden, man kann daher nur einen Abzug herstellen. Auf dünnen Metallplatten wird mittels Walzen, Pinseln und diversen Materialien Farben dünn aufgetragen, Papier aufgelegt und das ganze durch die Druckpresse gedreht und das >Aha-Erlebnis< beim Abheben des Papiers ist garantiert. Die Monotypie ist eine Verbindung von Malerei, Zeichnung und Grafik. Der Monotypie sind gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Mehrschichtig, überlagerte Farbnuancen steigern die Drucke zu richtigen Kunstwerken.

Mariana Ionita
Die Bilderserie "Zeit der Unschuld" ist das zweite Teil der Trilogie "Ins schweigen verfallen", die sich mit dem Thema des Schweigens beschäftigt. Schweigen als Verweigerung oder Unfähigkeit der Kinder und auch der Erwachsenen über erlebten Missbrauch, Gewalt, Ohnmacht, seelischen und physischen Terror und die daraus entstandene Wunden und Schuldgefühle zu sprechen. Ein Großteil der Zeichnungen sind Erinnerungsfragmente aus dem Leben der Künstlerin. Sie sind Abbilder von existierenden oder fiktiven Landschaften, von geheimnisvollen Räumen und Orten, von Kinder, die ihre Umwelt erforschen oder meiden, von diffusen Emotionen und Zustände, alles Sequenzen aus einer vergangenen Zeit, die sich oft anfühlt, als wäre sie aus einem anderen, fremden Leben.

Ausstellungsdauer: 6. – 27. Mai 2018
Vernissage: Samstag, 5. Mai, 19 Uhr, Galerie 1. Stock
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und Feiertag 14 – 18 Uhr, Eintritt frei

Aussender / Infos: forumschlosswolkersdorf, 2120 Wolkersdorf, Schlossplatz 2, www.forumwolkersdorf.net

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