Anlässlich des Gedenk- und Erinnerungsjahres zu 100 Jahren Republiksgründung widmet die Michelstettner Schule der Zwischenkriegszeit einen Ausstellungsschwerpunkt: Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren geprägt von wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sozialen Entbehrungen - wie gestaltete sich das Leben der Schulkinder unter solchen Umständen? Vielfältige Ansätze für Reformen des Unterrichts waren vorhanden. Änderungen des Schulwesens stießen jedoch an enge politische und ideologische Grenzen - welche Kompromisse entstanden aus dieser schwierigen Situation? Was bedeuteten die Zuspitzung politischer Konflikte und die Schatten der Diktatur in den letzten Jahren bis zum "Anschluss" an das Deutsche Reich für die Schule?
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich, dem Niederösterreichischen Landesarchiv und den Landessammlungen Niederösterreich werden in der Michelstettner Schule die Auswirkungen zweier turbulenter Jahrzehnte österreichischer Geschichte auf den schulischen Alltag präsentiert.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des "Museumsfrühling Niederösterreich" - ein Anlass für einen schönen und interessanten Vor-Muttertagsausflug mit der Familie!
Aussenderin: Alexandra Rieder, Obfrau, Maria Kranzl, Museumsleiterin "NÖ Schulmuseum in Michelstetten", Schulberg 1, 2151 Michelstetten, 0664/216 61 61, 02525/640 37, office@michelstettnerschule.at , www.michelstettnerschule.at