Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Maria Moser ?Die Monumentalität der Dinge?

Vernissage 28. Juli, 16 Uhr in Gmünd

im 2. Stock der Eisenberger Fabrik, Litschauerstr. 23, 3950 Gmünd

Ausstellungsdauer: 28. Juli bis 2. September 2018
Öffnungszeiten: samstags, sonn- und feiertags 10 –17 Uhr

Es sind ganz konkrete Gegenstände, die Maria Mosers bildnerische Energie seit jeher angeregt haben, Dinge, die zu Anfang fast immer in einem biographischen Bezug zu ihr selbst standen. Maria Moser benützt auch die ehemalige Schlosserei, die einmal ihrem Vater gehörte, als Atelier. Dass sie dort arbeitet, hat nichts mit nostalgischer Aneignung zu tun. Man hat den Eindruck, als habe sie in der alten Werkstatt ein Erbe angetreten.

Unverändert war lange Zeit vieles von der Ausstattung der Schlosserei geblieben, wie die Maschinen zum Bewegen schwerster Lasten und die chaotischen Reste einstiger Produktivität. Die Stahlplatten, Eisenbänder und Rohre, aus ihrem funktionalen Zusammenhang herausgelöst, stellten eine Herausforderung dar durch ihr bloßes Gewicht und die Unmöglichkeit, es von der Stelle zu bewegen. Maria Moser empfand die Situation als eine Konfrontation. Sie begann sich mit dieser Realität auseinanderzusetzen. Den realen Dingen begegnet sie mit leidenschaftlicher Kraft, nicht, um sie zu bewegen oder zu bezwingen, sondern um ihrem Widerstand ein anderes als nur physikalisches Gewicht entgegenzusetzen. Die Werktstatt hat sie zum Atelier gemacht und die Malerei zu ihrem Medium.

Ihre Art, die Dinge zu Gegenständen ihrer künstlerischen Auseinandersetzung zu machen, hat deren oberflächliche Details zurücktreten lassen. Naturalistische Allusionen fehlen, und an den Bildern ist der situative Ausgangspunkt kaum noch abzulesen. Dennoch tragen sie ähnliche, charakteristische Merkmale, die einen inneren Zusammenhang nahelegen.

Maria Mosers Kunst stellt die Unerschöpflichkeit, Gültigkeit und den Fortbestand der ungegenständlichen Malerei unter Beweis. Sie ist eine in höchstem Maße sinnliche Kunst und bietet damit eine attraktive Alternative zu jenen installativen und fotografischen Kunstwerken, die aus der Untersuchung von Utopie und Kitsch in Mode, Musik, Sciencefiction, Comic, Computerspiel und Hightech befremdend hybride Realitäten und virtuelle, übertrieben spaßige Zukunftsmodelle entwickelt haben.

Unverkennbar stehen Malerei, Farbe und Pigment im Zentrum der bildnerischen Auseinandersetzung …
Christoph Becker

Biographie
Maria Moser wurde 1948 in Frankenburg, Oberösterreich geboren.
Von 1968 bis 1973 studierte sie an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
1973 Diplom für Malerei
1974/75 Ägyptenstipendium
Maria Moser lebt als freischaffende Künstlerin in Frankenburg

Aussender: Richard Pils, ARGE die fabrik für Literatur, Kunst, Musik, Buch- & Druckkunst, Litschauerstr. 23, 3950 Gmünd, Verlag Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 29, 3970 Weitra, Tel 02856/37 94, www.bibliothekderprovinz.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen