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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Weltkulturerbe ?Pecherei? in Hernstein lebt auf

LR Bohuslav: Großer Erfolg für das südliche Niederösterreich

In Hernstein im Bezirk Baden ist das traditionelle Handwerk der Pecherei noch bis heute lebendig. Pecherei ist der im südlichen Niederösterreich gebräuchliche Ausdruck für die Harzgewinnung und ein wichtiger Teil der regionalen Wirtschaftsgeschichte. Das Pechermuseum zeigt dabei die Arbeit der Pecher in der Region sowie die Verarbeitung des Harzes. „Zum Anlass des Welterbejahres 2018 ist nun das Pechermuseum in Hernstein für zusätzliche Workshops und Veranstaltungen umgebaut worden. So sollen mehr Besucherinnen und Besucher für die Region interessiert werden. Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der LEADER-Förderung unterstützt“, freut sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Um den alten und für die Region wichtigen Erwerbszweig nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde im Jahr 2011 die Pecherei von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Das Museum präsentiert durch einen angeschlossenen Pecherlehrpfad anschaulich die Bedeutung dieses Handwerks.

„Durch die Adaptierung von drei Räumlichkeiten für Workshops wird aktiv und praxisbezogen Wissen vermittelt. Zudem nutzt die Gemeinde diese Räume für diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel Ausstellungen oder Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“, erklärt Bohuslav. „Im Zuge des LEADER-Projekts ist auch ein kleiner Raum zur Museumswerkstatt umgestaltet worden, der anschließend zum Beispiel für die Herstellung von Salben verwendet werden kann. Wir freuen uns, dass die bauliche Umgestaltung des Museums das Informationsangebot rund um die Pecherei nachhaltig und hochwertig ergänzt“, so die Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal Anette Schawerda und Leopold Nebel, Bürgermeister von Hernstein.

Die LEADER-Region Triestingtal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen. Das Museum hat noch bis Oktober jeden Sonn- und Feiertag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9006-12322, Christoph Fuchs, e-mail christoph.fuchs@noel.gv.at bzw. bei der ecpolus unter 02742/9000-19616, Andreas Csar, e-mail a.csar@ecoplus.at , www.ecoplus.at .

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