Autorin Ilse Tielsch präsentiert im Tschechischen Zentrum Wien ihr Buch Das letzte Jahr anlässlich der Neuauflage des Romans. Die österreichische Autorin befasst sich mit der Thematik des Heimatverlustes sowie der Geschichte des deutschsprachigen Mährens. Im 2006 erschienenen Roman „Das letzte Jahr“ verarbeitet sie Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit des Jahres 1938, bis hin zur Besetzung der Sudetengebiete durch die Nazionalsozialisten. Ilse Tielsch zeigt ein mit ihren Gedanken und Ängsten alleingelassenes Mädchen, das sich in einer immer bedrückender werdenden Welt zurechtfinden muss.
„Ilse Tielsch (...) beschreibt in diesem kleinen Roman, beinahe 80 Jahre nach den Geschehnissen noch einmal den Moment des Kind-Seins, des Geborgen-Seins in einer multikulturellen Gemeinschaft, wie sie es erlebt hat. Ohne Moral und Mahnung, aber vielleicht als Verweis auf die Möglichkeit des Verlustes, der allem innewohnt.“ – Anne Hahn, piqd / Literatenfunk
Es spricht über den Roman „Das letzte Jahr im Rahmen des Werkes von Ilse Tielsch“ Univ. Prof. Dr. Jiri Munzar von der Masaryk-Universität Brünn; Grußwort der Bürgermeisterin des Geburtsortes von Ilse Tielsch (Felzmann). Die Autorin liest aus dem Buch (Neuauflage bei Verlag Edition Atelier)
Ort: Tschechisches Zentrum Wien, Herrengasse 17, 1010 Wien
Aussenderin: Ilse Tielsch, www.ilsetielsch.at/aktuell.html