Der TAG DES DENKMALS steht heuer unter dem Motto “Schätze teilen – Europäisches Kulturerbejahr”. Wir gehen auf Spurensuche nach einer Französin und Ex-Königin, die unter Clemens von Metternich Asyl in Österreich bekam. FRAUEN-POWER anno 1818 – Caroline Bonaparte im Exil in Schloss Orth. Caroline Bonaparte (1782–1839) – die jüngste Schwester von Napoleon Bonaparte flüchtete vor 200 Jahren unter dem Schutz Clemens von Metternichs nach Orth. Sein heiratete 1800 den General Joachim Murat. Ehrgeizig und machthungrig wie ihr Bruder, wurde sie 1806 Großherzogin von Cleve und Berg und 1808 Königin von Neapel. Sie verbündete sich mit Napoleons Feind, Clemens von Metternich, und flüchtete nach der Hinrichtung ihres Mannes nach Österreich, wo sie 1818 Schloss Orth erwarb und inkognito als „Gräfin von Lipona“ lebte.
Als Dank stiftete sie das Altarbild in der Orther Kirche und den Bau des Pfarrhauses. Auch die 200-jährige Platane im Schlossgarten geht möglicherweise auf sie zurück
Führungen: um 13, 14.30 und 16 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde), Treffpunkt: Turnierhof Schloss, 2304 Orth an der Donau, Schlossplatz 1
Aussenderin: Mag. Hilde Fuchs, Kuratorin, Ausstellungsmanagement, presse.museumorth@gmail.com , 0699/170 56 405, museumORTH, Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau, www.museum-orth.at