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Veranstaltungen und Festivals

Festival Musica Sacra 2018

Konzert 5. Oktober, 16 Uhr, Ehemalige Synagoge St. Pölten

In unserer modernen globalen Welt werden Kriege erschreckender Dimensionen geführt: Ganze Länder werden zum Schlachtfeld, ihre Städte in Schutt und Asche gebombt. Die Zahl der darin Verwickelten ist unüberschaubar und reicht vom eigenen Machthaber über rebellische Volksstämme bis hin zu weiteren, oft weit entfernt liegenden Staaten, die sich mit dem einen oder anderen Kriegsteilnehmer verbünden, in Wirklichkeit aber einander stellvertretend bekämpfen. Zehntausende Zivilisten bleiben auf der Strecke, sie sterben oder werden vertrieben. Zurück bleiben völlig zerstörte, auf Jahre unbewohnbare Gegenden. Es gibt keinen Sieger.

Auf Frieden wartet man vergebens, selbst Waffenruhen werden nicht eingehalten: Immer wieder flammen Kämpfe auf, von Rebellen oder Terroristen, die keine Ruhe geben wollen, die allzu oft ihre Aggressionen weitertragen in andere ferne Länder und dort brutale Anschläge verüben.

Das Festival „Musica Sacra“ führt uns vor Augen, dass Frieden nicht möglich ist, solange Krieg geführt wird: Krieg auf dem Schlachtfeld genauso wie in den Köpfen.
Freilich waren Schlachten früherer Jahrhunderte nicht weniger brutal; meist waren sie die Folge jahrelanger Auseinandersetzungen zwischen Landesfürsten und ihrer Allianzen in verschiedensten Konstellationen: Spielfiguren, hin- und hergeschoben wie auf einem Schachbrett. Und auch damals wartete man auf den Frieden, der nie kam. Doch kann es überhaupt dauerhaften Frieden geben? Im Schlusskonzert hören wir die Antwort …

Die in den Sonntags-Gottesdiensten interpretierten Messen von Wolfgang Amadeus Mozart, Michael Haydn – dessen Missa della beneficenza (Wohltätigkeitsmesse) einen besonderen Beitrag zur Festival-Thematik darstellt – und Johann Joseph Fux ergänzen das Konzertrepertoire.

Freitag, 5. Oktober, 16 Uhr, Ehemalige Synagoge St. Pölten
„Vogelgesang mit Engelsposaunen“
Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
Trio Frühstück: Thomas Wally, Violine / Sophie Abraham, Violoncello / Clara Frühstück, Klavier / Matthias Schorn, Klarinette
Veronika Grossberger, Moderation

Die Antwort darauf, wie wir auch in Zeiten von Krieg und Terror den dauerhaften Frieden immer vor Augen haben können, ist unter unvorstellbar grausamen Bedingungen entstanden: im Konzentrationslager. Dort war Olivier Messiaen 1940 interniert, dort schrieb er für sich und seine Mitgefangenen das „Quatuor pour la fin du temps“ als Friedensbotschaft. Denn so heißt es in der dem Werk zu Grunde liegenden Apokalypse des Johannes: Hinfort soll keine Zeit mehr sein. Wenn die Zeit erlischt, wenn die Welt in Gott aufgeht, gibt es keine Gefangenschaft, keine Kriege mehr.
So lautet die Botschaft, die im Schlusskonzert des Festivals erklingt: Jede Grausamkeit, jeder Krieg, jedes Tun des Menschen – alles ist endlich und vergeht, wenn die materielle Welt untergeht. Was aber bleibt, das ist ewig, das ist Geist, das ist Gott. Im Wissen darum überleben wir.

Aussenderin: Doris Weiß, Verein zur Veranstaltung Internationaler Kirchenmusiktage in NÖ, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, Tel 02742/333-2601, doris.weiss@st-poelten.gv.at , www.festival-musica-sacra.at

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