Dieser aktuelle Ausstellungsschwerpunkt im Niederösterreichischen Schulmuseum „Michelstettner Schule“ richtet die Aufmerksamkeit auf das Schulleben in der jungen Republik Österreich. Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren geprägt von wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sozialen Entbehrungen – wie gestaltete sich das Leben der Schulkinder und Lehrpersonen unter solchen Umständen?
Vielfältige Ansätze für Reformen des Unterrichts waren vorhanden. Änderungen des Schulwesens stießen jedoch an enge politische und ideologische Grenzen – welche Kompromisse entstanden aus dieser schwierigen Situation?
Was bedeuteten die Zuspitzung politischer Konflikte und die Schatten der Diktatur in den letzten Jahren bis zum „Anschluss“ an das Deutsche Reich? Um die Auswirkungen zweier turbulenter und krisenhafter Jahrzehnte österreichischer Geschichte auf den schulischen Alltag kreisen die Objekte, Bilder und Texte des Ausstellungsschwerpunkts.
Noch geöffnet bis 31. Oktober, Sa, So + Feiertag 10-17 Uhr, Michelstettner Schule, Schulberg 1, www.michelstettnerschule.at
Aussenderin: Maria Kranzl, Tel 0664/216 61 61; office@michelstettnerschule.at