Hautnah und spannungsgeladen, schräg und unterhaltsam, einzigartig und persönlich – das ist Wachau in Echtzeit!
Bereits zum siebten Mal präsentiert Ursula Strauss zwischen Oktober und Dezember 2018 ihr Kulturprogramm der besonderen Sorte und taucht mit der Veranstaltungsreihe Wachau in Echtzeit in die behagliche Atmosphäre der herbstlich-winterlichen Wachau ein.
Gemeinsam mit Freunden, Künstlerkollegen und Wegbegleitern gestaltet die Schauspielerin insgesamt 11 einzigartige Abende im intimen Ambiente ungewöhnlicher Spielstätten in der Wachau, die meist nicht als Theaterräume konzipiert wurden. Die Besucher erwartet ein farbenreiches Programm mit Konzerten, Lesungen bis hin zu einem interaktiven Theater für Kinder.
Ursula Strauss steht selbst zwei Mal auf der Bühne, sofern eine vorhanden ist. Gleich am Eröffnungswochenende unternimmt sie am 27. Oktober gemeinsam mit Christian Dolezal und dem Publikum von Wachau in Echtzeit eine Reise zur Wachauer Nase. Dort präsentieren die zwei Schauspieler pointierte Anekdoten, humorvolle Aphorismen und überraschende Texte über unser Geruchsorgan, musikalisch umrahmt wird der Abend von der Veltliner Combo. In der Tischlerei Melk Kulturwerkstatt schließt die bekannte Mimin die Veranstaltungsreihe mit Marie von Ebner-Eschenbachs Die Kapitalistinnen, begleitet von Dorothy Khadem-Missagh am Klavier.
Auf der Burgruine Aggstein schlägt Wolf Bachofner mit musikalischer Unterstützung von Edgar Schäfer und Tatjana Prelevic am 28. Oktober eine Brücke von Texten Elfriede Jelineks zu Schuberts Winterreise. Im Kellergewölbe des Schloss Spitz ist Kyrre Kvam Lost in Translation, während in der Römerhalle Mautern Dominik Maringer gemeinsam mit CrossNova dem Publikum alles Was Sie noch nie über Musik wissen wollten erklärt. Der Klangraum Krems Minoritenkirche wird zur Bühne einer musikalischen Lesung von Karl Kraus‘ Die Letzten Tage der Menschheit und Maria Hofstätter begibt sich in Begleitung von Martina Spitzer, Walther Soyka und Karl Stirner im Schluss Luberegg auf eine literarisch-musikalische Hatscherei. Chris Pichler schlüpft indes im Schloss Pielach behutsam in die Rolle Romy Schneiders und lässt die Ausnahmekünstlerin in ihren Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Telefonaten und Interviews selbst zu Wort kommen. Beatrice Fago und Christian Preuß stellen im Salzstadl Krems in einer szenischen Lesung wiederum fest, dass es Wirklich schade um Fred ist und Norbert Hauer lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer seiner musikalischen Kirchenführungen der etwas anderen Art.
Wachau in Echtzeit will Geschichten erzählen und berührende Augenblicke schaffen, die mit der Welterbe-Region im Einklang stehen. Landschaft und Kunst verbinden sich so auf einzigartige Weise. Natur und Architektur sind hier mehr als Kulisse – sie sind Bühne, Akteur und Ausgangspunkt für zündende Ideen und unerwartete Umsetzungen gleichermaßen.
Die Intimität der Spielorte, die Einzigartigkeit des Programms sowie die ungewöhnliche Inszenierung bieten einen unmittelbaren Kulturgenuss, der Wachau in Echtzeit einfach einmalig macht. Weiterführende Informationen unter www.wachauinechtzeit.at.
Aussender / Infos: Tel 02752/54 060, office@wachaukulturmelk.at , www.wachauinechtzeit.at . Kartenbüro: Wachau Kultur Melk GmbH, Jakob Prandtauer-Straße 11, 3390 Melk. Öffnungszeiten: MO – FR, 9 bis 15 Uhr