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Veranstaltungen und Festivals

Archäologie aktuell: Awarin auf der Krankenhausbaustelle Mistelbach entdeckt

Grabbeigaben bis 25. November im MAMUZ Asparn/Zaya zu sehen

Ein junges Mädchen wurde vor ungefähr 1.200 Jahren mit reichem Schmuck an der Stelle des heutigen Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf bestattet. Im Zuge der Bauarbeiten am Landesklinikum wurde im Mai 2018 das Grab entdeckt. Die Beigaben des frühmittelalterlichen Grabes sind nun bis Saisonende im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya zu sehen.

„Ich sehe es als unsere Aufgabe als Kompetenzzentrum für Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie, archäologische Funde zu bewahren und zu präsentieren. Diese sollen nicht in Depots verschwinden, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und somit für unsere Geschichte sensibilisieren. Daher freut es mich besonders, dass die Beigaben des awarischen Mädchens im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya ausgestellt werden“, so Dr. Franz Pieler, wissenschaftlicher Leiter des MAMUZ.

Der aktuelle Fund stammt aus der Zeit der Awaren und ist wahrscheinlich Teil des Gräberfeldes, das seit 1908 durch mehrere Funde bekannt ist. Für die Kollegiale Führung des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf ist dieser Fund besonders interessant, dokumentiert er doch die lange Siedlungs-Geschichte des Ortes des heutigen Klinikums. „Wir sind froh, dass dieser Fund geborgen werden konnte und nun im MAMUZ Asparn, ganz in der Nähe des Klinikums, ausgestellt wird“, freuen sich der Ärztliche Direktor Dr. Christian Cebulla, die Kaufmännische Direktorin Jutta Stöger, MSc und Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD.

Das junge Mädchen hat vermutlich das 18. Lebensjahr nicht erreicht. Neben ihrem Kopf wurden zwei Ohrringe gefunden, die mit Glasperlen verziert sind. Ebenso wurden die Reste einer Glasperlenkette entdeckt. Doch diese beeindruckenden Schmuckreste sind nicht die einzigen Funde. Es konnten noch ein Gefäß, eine Eisenschnalle, eine Spinnwirtl, ein Buntmetallring und eine Nadelbüchse aus Knochen geborgen werden. Die Beigaben sind typisch für die Zeit der Awaren, einem Reitervolk aus dem Osten, das um 800 nach Christus in unserem Gebiet durchzog. Erst im 8. Jahrhundert n.Chr. wurden sie sesshaft.

Aussenderin: Elisabeth Wimmer, MA, Sales & Presse MAMUZ Schloss Asparn/Zaya, Schlossgasse 1, 2151 Asparn/Zaya, 02577/84 180, geöffnet: Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr, das Kombi-Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ – Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach – Sonderausstellung Pyramiden: www.mamuz.at

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