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Veranstaltungen und Festivals

?Fotografie+Malerei! im Werk von Adolf Frohner?

Ausstellung noch bis 7. April 2019 im Forum Frohner, Krems

Im Forum Frohner in Krems-Stein wurde am Samstag, 20.10.2018 die neue Ausstellung Fotografie+Malerei! im Werk von Adolf Frohner eröffnet. Die Ausstellung zeigt rund sechzig Werke und ist bis 07.04.2019 zu sehen. Der Fokus liegt auf Fotografien und Bildobjekten von Adolf Frohner, zu denen Werke von sieben zeitgenössischen Künstlern in Dialog gestellt werden.

Zum ersten Mal wurde der österreichische Künstler Adolf Frohner, der überwiegend für seine Malerei bekannt ist, als Fotograf vorgestellt. Dass sich Frohner auch intensiv mit Fotografie beschäftigte, entdeckte Forum Frohner-Direktorin Elisabeth Voggeneder im Zuge der Aufarbeitung des Adolf Frohner Archivs. Bei ihrem Fund handelte es sich nicht nur um Fotografien, die als Grundlage für seine Malerei dienten, sondern auch um eigenständige fotografische Werke. Öffentlich präsentiert wurden diese Fotografien nun zum ersten Mal im Forum Frohner. Rund vierzig Werke der Ausstellung stammen von Adolf Frohner und entstanden in den 1960er- bis 1980er-Jahren. Diesen werden zwanzig Arbeiten zeitgenössischer Künstler – Heinz Cibulka, Andreas Dworak, Gerhard Kaiser, Michael Part, Wolfgang Raffesberg, Arnulf Rainer und Fritz Simak – gegenübergestellt.
Es ginge in der Ausstellung auch um das Spannungsverhältnis Fotografie und Malerei, erklärte Elisabeth Voggeneder, die als Kuratorin der Ausstellung verantwortlich zeichnet. Ihre Eröffnungsrede begann sie mit den Worten „Die Fotografie sei Todfeind der Malerei“. Die Grenzen zwischen den beiden Gattungen wurden im Lauf der Kunstgeschichte stetig aufgebrochen. Besonders in den 1960ern wurde die Debatte wieder aktuell und setzte auch für das Schaffen Adolf Frohners Impulse. „Adolf Frohner spazierte in den 1960er-Jahren mit seinem Fotoapparat und interessierte sich für die Zeichen und Figuren an Wänden und Mauern. Er sammelte mit der Zeit ein riesiges Konvolut von Schnappschüssen“, so Voggeneder.

Ausgehend vom Werk Adolf Frohners spannte Elisabeth Voggeneder in der Ausstellung einen Bogen ins Jetzt. Zu sehen sind etwa Fotos auf Samt vom Künstler und Chemiker Wolfgang Raffesberg oder Fotos auf Spiegeln von Michael Part, einem der aufstrebenden Künstler der jüngeren Generation, die international Erfolge feiern. Heinz Cibulka, der mit der poetischen Mix-Media-Arbeit Rosenbild von 1976 vertreten ist, erzählte bei der Eröffnung im Gespräch mit Elisabeth Voggeneder unter anderem über seinen Weg vom Modell bis zum dokumentierenden Fotografen der Wiener Aktionisten Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler. Über das Verhältnis von Fotografie und Malerei sagte er: „Genau genommen war die Fotografie immer schon ein Geschenk an die Malerei. Sie hat die Malerei geheiratet. Sie sind eins geworden“. Cibulka demonstrierte diesen Gedanken anhand Adolf Frohners Werk Epitaph (Spiegelgasse, Wandspiegel) von 1963, das symptomatisch für diese Einheit stehe.
Begrüßt wurden die Besucher/innen der Eröffnung von Joachim Rössl, Präsident der Adolf Frohner Privatstiftung. Gerhard Karner, Zweiter Präsident des NÖ Landtages, eröffnete die Ausstellung in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und betonte, dass das Forum Frohner nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Ort des Diskurses und der Forschung ist: „Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung hat Elisabeth Voggeneder Adolf Frohners fotografisches Werk entdeckt. Kunst und Kultur haben genauso wie Wissenschaft und Forschung in Niederösterreich enormen Stellenwert. Niederösterreich definiert sich sowohl als beeindruckendes Kulturland als auch als innovativer Forschungsstandort. Im Forum Frohner sehen wir heute ein gelungenes Beispiel dafür, wie beide Bereiche zusammenspielen und für ein breites Publikum zugänglich gemacht werden.“

Aussender / Pressekontakt: Mag. Angelika Starkl, MAS, Tel 0664/60 499 176, angelika.starkl@kunstmeile.at , Forum Frohner, Minoritenplatz 4, 3500 Krems-Stein, www.forum-frohner.at

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