Lehárs Operette „Der Zarewitsch“ - 1927 in Berlin uraufgeführt - gehört zu seinen beliebtesten Operetten. Den unaufhaltsamen Siegeszug durch die Theater Europas vollführte die Operette des 57-jährigen Léhar vor allem dank der stimmungsvollen slawischen Schwermut. Ein Sentiment, das dem Komponisten sehr entgegenkam. Daran hatte auch der legendäre Tenor Richard Tauber mit dem wehmütigen „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ großen Anteil. Doch auch Sonjas Liebeslied „Einer wird kommen“ und das Duett „Warum hat jeder Frühling, ach, nur einen Mai“ stehen stellvertretend für den einzigartigen Melodienreichtum der tanz- und sangesfreudigen Partitur.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem jungen russischen Thronfolger und der Tänzerin Sonja. Der Zarewitsch soll seine Pflichten als künftiger Regent erfüllen und möglichst bald heiraten. Leider interessiert sich der Zarewitsch so gar nicht für Frauen. Mit einer List versucht der Großfürst und Vormund des Thronerben, diesen doch noch auf eine Heirat vorzubereiten. Die Tänzerin Sonja soll ihn als Geliebte für die Reize des Weiblichen öffnen. Und der Plan geht auf - allerdings etwas zu gut. Der Zarewitsch verliebt sich in Sonja und weigert sich, seine eigentliche Zukünftige zu ehelichen... Ensemble: Operettentheater Salzburg
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