AUFBRUCH / UMBRUCH - 1918 und 1938 in Baden
Kuratiert von Rudolf Maurer und Dominik Zgierski
Zum Ausklang des Gedenkjahres beleuchten wir Baden zu Beginn der Republik 1918 und dokumentieren den Umbruch in der Stadt im Jahr 1938.
Dr. Rudolf Maurer, vormaliger Stadtarchivar von Baden und Mag. Dominik Zgierski, Historiker, zeigen im „Raum des 20. Jahrhunderts“ eine kleine Schau über Baden in diesen beiden schicksalhaften Jahren. Zeitgeschichte zum Nachlesen und Nachdenken.
Die Sonderschau AUFBRUCH / UMBRUCH ist zu den Öffnungszeiten (täglich außer Dienstag von 15 – 18 Uhr) bis März 2019 zu sehen.
Ein Vortrag zu dieser Sonderausstellung findet am Mittwoch, 9. Jänner 2019 um 19 Uhr im Rollettmuseum statt.
1918 – die Stadtväter von Baden empfanden die Tage des Schwebens zwischen Monarchie und Republik, die Zeit vom 30. Oktober bis zum 12. November, als „Rummeltage“. Bürgerwehr, Plünderungen und Einrichtung eines Wohlfahrtsausschusses prägten diese Zeit.
1918, Ende und Anfang – zusammengestellt von Rudolf Maurer.
1938 – Propagandamaterial, Zeichnungen, Plakate und Fotos aus Baden illustrieren das Jahr des Umbruchs. Freude und Begeisterung über den Anschluss, Gewalt an jüdischen Mitbürgern und sogenannte Reibpartien.
1938, Anfang und Ende – aufbereitet von Mag. Dominik Zgierski.
Aussenderin / Rückfragen: Birgit Doblhoff-Dier, Rollettmuseum, Tel 02252/86 800 586, museum@baden.gv.at