Rosie Brown (GB/A) - Melange aus Jazz, Folk & Torch Song: am 11. April, 19.30 Uhr
Der Sound der englischen Singer/Songwriterin Rosie Brown und ihres österreichischen Co-Autors und Gitarristen Bernd Rest lässt sich nicht leicht kategorisieren. Die englische Zeitung „The Guardian“ beschrieb ihn als „eine Melange aus Jazz, Folk und Torch Song“, während die Musikzeitschrift „MOJO“ sich an „John Martyn zu seiner Blütezeit, die Subtilität Norah Jones und Andeutungen von Portishead“ erinnert fühlte. „Q Magazine“ wiederum beschrieb eine Nummer als „Les Paul mit Goldfrapp als Backing Band“.
Brown und Rest sind in Österreich diesmal wieder in einer Quartettbesetzung zu hören – mit ihrem langjährigen Bassisten Simon C Russell und dem Salzburger Keyboarder Markus Marageter.
Zu hören gibt es eine exquisite Sammlung aus Liedern die gleichermaßen aus Folk, Bluegrass, Pop und einem Tropfen Klassik schöpfen. Rosies Stimme ist in eine von ihrer wendigen Band geschaffene luxuriöse Soundlandschaft eingebettet, und ist mal gehaucht und dunkel romantisch, mal sexy und frech, mal cool und abgehoben. Bernd Rest trägt mit seinem charakteristischen Gitarrenspiel („Wohl einer der versiertesten Gitarristen Europas...“ – The Tipsheet) und filmischen Arrangements zu der Klangwelt bei, die MOJO als „so frisch und schleierhaft wie Morgentau“ beschrieb. Simon Russell liefert coole Basslinien und die dritte Harmoniestimme, während Markus Marageter (der auf allen Studioplatten die Keyboards einspielte) das Trio mit seiner wunderbaren Rhythmik und Improvisationsgabe bereichert.
Rosie Brown – voc, Markus Marageter – kb, Simon C Russell – b, Bernd Rest – g
„Überragende musikalische Köpfe die ihren Herzen folgen – das ist authentisch...“ MOJO
„Tolle Stimme, schöne Nummern und faszinierende Texte...“ The Sunday Times Magazine
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Karten & Infos: office@die-buehne-purkersdorf.at
10 Jahre "Der Nino aus Wien" - Das Jubiläumsalbum: am 12. April, 19.30 Uhr
Wenn man nach so vielen Alben eines selbstbetitelt, dann muss es etwas Besonderes sein. Album Nummer 10, 10 Jahre Der Nino aus Wien, es ist ein großes Jubiläum. Nicht viele haben vor 10 Jahren dem heute als Bob Dylan vom Praterstern (mittlerweile Neo-Simmeringer) geadelten Musiker eine derart langlebige und fruchtbare Karriere zugetraut.
Trotzdem ist Der Nino aus Wien voll mit dem typischen Pragmatismus des Vollblutmusikers Nino aus Wien. Ich wollte meine Zeit lieber ins Songwriting investieren als über einen Titel nachzudenken, meint er etwa über die Namensgebung.
So ist das Jubiläumsalbum so wie alle in seinem Katalog: voll mit guten Songs, diesmal geschrieben in München, Zürich, Locarno und Wien, wieder aufgenommen mit Wanda-Produzent Paul Gallister im zweiten Wiener Gemeindebezirk, dem er trotz Umzug nicht ganz entkommen kann.
Neben Paul Gallister, der auch als Musiker auf dem Album zu hören ist, wirkten noch Natalie Ofenböck, das Ensemble Franui und die Ninoband (pauT, Raphael Sas, David Wukitsevits), die ihr 9jähriges Jubiläum feiert, mit. Der Nino aus Wienist wahrscheinlich das persönlichste Album in Ninos Karriere, gleichzeitig aber das mehrdeutigste. Die Texte erschließen sich vielleicht erst nach mehrmaligem Hören, vielleicht auch gar nicht. Wach (vielleicht das beste lange Lied das ich je geschrieben habe – Nino) ist ein Tourtagebuch, das wohl nur er selbst gänzlich verstehen kann. Unentschieden gegen Ried ist ein Protestlied gegen das mäßige Niveau in den österreichischen Fußball-Profiligen. Wer ist der Ärgste? wurde in Zürich auf einer Sauftour mit SRF 1-Showmaster Dominik Deville geschrieben. Hirschstettner Lebensart ist eine Liebeserklärung an diesen Teil der Donaustadt (22. Wiener Gemeindebezirk). Der Nino aus Wien ist Ninos mit 20 Jahren verstorbenen Katze Lola gewidmet. RIP.
Besetzung: Nino Mandl – voc, guit / Raphael Sas – voc, guit, piano / pauT – Voc, bass, clarinet / David Wukitsevits – drums, voc
Videos: https://www.youtube.com/watch?v=NU9pKbFgxIc , https://www.youtube.com/watch?v=PgjXo-Hklik
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Karten & Infos: office@die-buehne-purkersdorf.at
Herbert Steinböck "Ätsch" Das neue Programm: am 13. April, 19.30 Uhr
Regie: Gerold Rudle
Ja, es ist soweit! Herbert Steinböck wird 60 Jahre (alt)!
An sich war ja sein Plan, dass er zu diesem Anlass nicht nur ordentlich feiert, sondern auch gleich in Pension geht ... oder ein neues geiles 60-er Kabarettprogramm schreibt...vielleicht mit dem Titel: "60-Jahre, was nun"...oder was ähnlich Pfiffiges.
Aber dann kommt alles anders!
Was passiert eigentlich, wenn er ganz plötzlich erfährt, dass er damals vor 60 Jahren als Baby vertauscht wurde...und noch dazu eigentlich niemand so genau weiß mit wem? Dann ist das einfach nur "Ätsch"! Das Schicksal dreht ihm die lange Nase. Und auf einmal wird das Leben turbulenter als die 60 Jahre davor. Kann man dann nochmal von vorne beginnen? Endlich sein Leben ändern, weniger trinken, gesünder leben und vielleicht sogar endlich mal mit Sport beginnen? Vielleicht könnte man ja noch schnell eine Bank überfallen und dann ab in die Karibik? Ins Gefängnis müsste ohnehin der andere Herbert Steinböck. Und bei der Gelegenheit - Unterhalt für die Ex soll auch gleich der andere übernehmen. "Ätsch"
Doch wer ist man dann selbst? Wer will man sein? Und kann man sich das einfach aussuchen? Vielleicht war Herbert Steinböck die ganze Zeit ein verwegener Pilot (Yeahh) oder der Chef des GTI-Clubs Atzgersdorf (Geil Oida..)? Oder ist er übersinnlich und spricht aus dem Grab mit uns ("Ätsch")? Oder doch wer ganz Berühmter?
Der Schlagersänger Ivica Knavs aus Slowenien, sie wissen eh, der Bruder von der Melania, der ist auch grad 60 geworden (Jodelidü) oder besser noch: Michael Jackson (I´m bad), der wäre auch im gleichen Alter.
Eines ist in jedem Falle fix: Die Antworten gibt es ab Herbst 2018 und nur im neuen Solo-Programm von Herbert Steinböck "Ätsch"!
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Karten & Infos: office@die-buehne-purkersdorf.at
Aussender / Infos: Kulturverein „Die Bühne“, www.die-buehne-purkersdorf.at