Zur Ausstellung spricht: Roman Grabner, Kurator Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Leiter BRUSEUM
Ausstellung kuratiert von Klaudia Stöckl
Ausstellungsdauer: 13.04.– 12.05. 2019
TOMAK ist nicht bloß Künstler - er ist eine Kunstfigur, eine Inszenierung und eine Marke. Fünf Großbuchstaben, die zunächst völlig wertfrei erscheinen, haben sich in den vergangenen Jahren zu einer Kampfansage entwickelt - eine Art Faustschlag ins Gesicht. Ein Pseudonym, das wir mit brutalen, harten und teils überheblichen (Selbst-) Porträts, wie auch mit präzisen, technischen, wissenschaftlich anmutenden Zeichnungen assoziieren, die uns mit einer Fülle an Informationen, kritischen Auseinandersetzungen und fundierten literarischen Verweisen überfordern können. TOMAK polarisiert, provoziert, erhebt sich selbst auf ein unübersehbares Podest und ist dabei vor allem eines: dagegen.
Für die Stadtgalerie entwickelt TOMAK eine installative Arbeit. Gleichzeitig sind großformatige Zeichnungen und Mischtechniken zu sehen.
Aus Holz und Baugittern baut der Künstler TOMAK eine Lebendfalle durch die der Besucher in die Ausstellung gelangt - sprich - der Besucher begibt sich in die „Lebendfalle“. Diese Falle kann auch zuschnappen - natürlich wird dabei niemand verletzt, da es eine „Lebendfalle“ ist.
„In der homöopatischen Gesellschaft hat man das Töten verlernt. Stattdessen haben demokratische Parteien und Konzerne die Massenzucht vorangetrieben um Stimmvieh und Konsumvieh zu züchten ...“ (TOMAK aus dem Text „Atlantis“)
Aussenderin: Klaudia Stöckl, Obfrau Kunstbank Ferrum, Stadtgalerie Waidhofen/Ybbs – raumimpuls, Kunstbank Ferrum – Kulturwerkstätte, Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs, Mobil 0664/515 86 24, Internet: www.kunstbank.waidhofen.at , Galerie: www.raumimpuls.at , ZVR: 656760 738