(Unteres Belvedere, Goldkabinett)
Aus den Lebenserinnerungen der Schriftstellerin und Frauenvorkämpferin Rosa Mayreder (1858-1938)
Eine Veranstaltung aus Anlass der aktuellen Ausstellung "Stadt der Frauen"
„Man wird erst wissen, was die Frauen sind, wenn ihnen nicht mehr vorgeschrieben wird, was sie sein sollen“, notiert die Schriftstellerin, Frauenrechtlerin, Philosophin und Malerin Rosa Mayreder (1858-1938) im Jahr 1905; die Tochter eines Wiener Gastwirts beginnt früh und entschlossen, die zahlreichen männlichen Vorrechte ihrer Brüder zu hinterfragen; sie interessiert sich brennend für „unweibliche“ Themen und Tätigkeiten, weigert sich – zum Entsetzen ihrer Familie –, ein Korsett zu tragen, und führt schon als junges Mädchen in geheimen Aufzeichnungen ein geistiges Doppelleben. Später setzt sie sich öffentlich für die Gleichstellung der Geschlechter ein und wird Mitbegründerin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins sowie der Wiener Kunstschule für Frauen und Mädchen. In ihren Lebenserinnerungen schildert sie humorvoll und berührend ihren Weg vom rebellischen Mädchen zur prägenden Persönlichkeit der ersten Österreichischen Frauenbewegung.
Textrecherche, Gestaltung und Rezitation: Bettina Rossbacher
Ort: Unteres Belvedere (Goldkabinett), Rennweg 6,1030 Wien
Anmeldung (beschränkte Platzanzahl!) und Information: Tel 01/79 557-134, public@belvedere.at , www.belvedere.at
Karten: EUR 4.- Aufpreis zum Museumseintritt
Aussenderin: Bettina Rossbacher, Sprecherin | Rezitatorin | Programmgestalterin, stimme@bettinarossbacher.com , www.BettinaRossbacher.com