Vom Zähneputzen bis zur Politik.
„Ich lasse dich hiermit wissen, dass du genau beobachtet wirst“, schrieb die Regentin an Maria Carolina. Die 16fache Mutter wachte über ihre Kinder allzeit mit Argusaugen - auch als sie diese bereits europaweit standesgemäß verheiratet hatte. In seitenlangen Briefen und kurzen „Wischerln“ – 600 davon allein an Ferdinand! – setzte sie unverdrossen autoritär, liebevoll besorgt und bisweilen höchst unverblümt die Erziehung in allen Lebensbereichen fort, denn: „…es gibt ja nichts Schöneres für mich als die Augenblicke, die ich bei meinen Kindern zu sein glaube.“ So blieb Maria Theresia für ihre Töchter und Söhne omnipräsent – geliebt und gefürchtet.
Die Albertina war ein Geschenk von Maria Theresia an ihre Lieblingstochter Marie Christine und deren Gemahl Albert von Sachsen-Teschen, Begründer und Namenspatron der Albertina. Er war der Favorit unter ihren Schwiegersöhnen - auch das lässt sich in den Briefen von Maria Theresia an die beiden lebendig und berührend belegen.
Textrecherche, Gestaltung und Rezitation: Bettina Rossbacher
Einleitende Worte: Dr. Christian Benedik, Leiter der Architektursammlung und zuständig für die historischen Räume der Albertina
Ort: Albertina (Prunkräume - Audienzsaal), Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Anmeldung (erforderlich - beschränkte Platzanzahl!) und Information unter: https://www.albertina.at/besuch/programm/lesung-bettina-rossbacher/ (zur Anmeldung bitte nach unten scrollen)
Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Aussenderin: Bettina Rossbacher, Sprecherin | Rezitatorin | Programmgestalterin, stimme@bettinarossbacher.com , www.BettinaRossbacher.com