Der Heimwerkerprofi
Die Türe schleift; ein LED kaputt; der Wasserhahn tropft – Stress, Stress, Stress! Wie schön war das Leben ohne Haus! Fredi Jirkal wollte ja nie eines – seine Frau drängte… Eine Zeit lang konnte er sie mit dem DKT-Spiel besänftigen: „Da kannst du dir viele Häuser kaufen, und ich muss nicht Rasen mähen, ausmalen, Fliesen legen, stemmen, und, und, und“ Warum ist es dennoch ein Haus geworden? Und warum eigentlich im Weinviertel? Weil es kein Bierviertel gibt! Mittlerweile behauptet Fredi Jirkal er sei zum Heimwerkerprofi geworden – ob das seine Frau auch so sieht, erfahren wir bald ...
6. Juni, 20 Uhr: Dorfwirt, 2443 Stotzing, Eisenstädterstr. 1, 02255/588 99 oder 0676/83 228/3015
22. Juni, 19.30 Uhr: Burg Rappottenstein, 3911 Rappottenstein Nr. 88, 02828/82 50-29 klangburg@atf.at
Best of
Fredi Jirkal, der als Senkrechtstarter der Wiener Szene gehandelt wird: Pausbacken, ein treuherziger blauer Augenaufschlag - trotz seiner 18-jährigen Postlertätigkeit ist Jirkal nicht erwachsen! Jirkal bringt das Beste aus allen Programmen aber auch Aktuelles, manchmal auch ganz Neues - jedenfalls aber authentisch, spontan und „situationselastisch".
Aus seinen bestehenden Programmen:
In „MEI RAYON" sind es die Späße und Streiche des kleinen Angestellten, die Jirkal persifliert. Postler machen mehr als „depat Briaf ins Kastl einihaun"; sie sind quasi in ihrem Rayon (Verteilungsgebiet) Streetworker und Therapeut in einem.
Aus „KINDERWUNSCH": Beim Abgeben seiner Sperma-Probe („Is a Hobby von mir wurn...") sagt er zur Sprechstundenhilfe: „Net zvü schüttln, sunst werns´no gonz deppat, meine klan Beamtn!"
„MAN BLEIBT KIND": Sie haben kein Benehmen und doch sind sie zuckersüß und herzallerliebst. Kinder? Männer? Beide?
Fredi Jirkal gesteht: „Ich wollte eigentlich gar nicht heiraten - ich habe mich zur Adoption freigegeben". Und mit seiner kleinen Tochter hat Fredi nun endlich auch einen ebenbürtigen Spielgefährten.
Fredi verkörpert das Kind im Mann schlechthin - und kann sich daher selbst spielen - im Leben und auf der Bühne. Es überwiegt die emotionale Intelligenz. Man bleibt Kind: dem authentischen Symphatieträger auf den Leib geschrieben.
Jirkal ist nicht nur ein erstklassiger Kabarettist mit Wortwitz und „Wiener Schmäh", sondern auch ein Schauspieler mit einer großen Portion komischen Talents. Er bietet erstklassiges, unterhaltsames Kabarett - lebendig, pointiert, begeisternd - und bleibt dabei trotzdem immer authentisch.
12. Juni, 19.30 Uhr: Kulturhaus gemeinsam mit Pepi Hopf, 3943 Schrems Josef-Widy-Straße 7, 02853/77 454 und 0699/10 66 00 55
15. Juni, 20 Uhr: Pfarrstadl, 2244 Spannberg, Pfarrgasse 10, 0676/359 04 76, 0664/818 24 58
19. Juni, 20 Uhr: KULTUR im PARK gemeinsam mit Pepi Hopf, 2123 Kronberg, Josef Kraus Park, 0664/325 92 81
27. Juni, 19.30 Uhr: REDUCE Kultursaal, 7431 Bad Tatzmannsdorf, Am Kurpark 1, 03353/70 15, kultur@tatz.at
Aussenderin: Agentur JMJ, Isabella Jirkal, www.jirkal.at