Nach der Lichtkunst-Ausstellung von Gerry Ammann zeigt der IERSID_Art_club bis zum 14. Juli frühe und neueste Werke der bekannten Linzer Künstlerin Astrid Esslinger in der Kunstscheune in Hadres. „Kultur kreiert Wirklichkeit, und Kunst ist Teil der Kultur. Somit ist Kunst beteiligt daran, Vorstellungen zu formen“, sagt die Künstlerin, die in ihren Arbeiten die großen aktuellen globalen Themen aufgreift. So stellt sie etwa das übermäßige Konsumverhalten oder die globalisierten Märkte und Geldflüsse und die damit verbundene Abhängigkeit des Menschen in kritisch-ironischer Weise dar. Bei der Serie „Strichcode-Sklaven“ (2014-17) hat die Künstlerin aus gebrauchten Verpackungskartons, die sie über Jahre weltweit – von Berlin, New York, Teheran bis nach São Paulo – gesammelt hat, kleine menschliche Figuren ausgeschnitten, die mit einem aufgedruckten Strichcode den weltweiten Warentransport zum Ausdruck bringen. Den Einsatz von Genmanipulation symbolisiert „Tutti Frutti X-Large II“ (1997), ein übergroßes, aus Wolle gehäkeltes Lauchgemüse.
Die interessante Ausstellung in der Kunstscheune kann nach telefonischer Vereinbarung unter 0664/22 53 026 jederzeit besichtigt werden. 2061 Hadres Nr. 101
Aussenderin: Dr. Romana Schuler, 2061 Hadres Nr. 101, Tel 0664/225 30 26, romana.schuler@a1.net , www.iersid.net