Nach der erfolgreichen Tour 2018 mit den Stationen Wien, Salzburg, Linz und Graz geht das Permanente KunstMeeting auch 2019 wieder auf Tour durch Österreich und sucht dafür noch Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus Niederösterreich!
Unter dem Motto „Stadt – Land – Fluss“ begibt sich das KunstMeeting heuer nach Gmünd in die „Bobbin Fabrik“. Von Mittwoch 24. bis Samstag, 27. Juli 2019 treffen sich wieder 15 Künstlerinnen und Künstler, um in 72 Stunden am Stück gemeinsam Kunst entstehen zu lassen.
Ein KunstMeeting ist eine Veranstaltung, bei der sich verschiedene Künstlerinnen und Künstler in ihrer jeweiligen Kunstrichtung mit einem Thema auseinandersetzen oder zu einem bestimmten Anlass thematisch und interdisziplinär miteinander arbeiten und/oder etwas gemeinsam präsentieren.
Der zentrale Gedanke des KunstMeetings ist die Gemeinschaft. Das gemeinsame künstlerische Arbeiten. Denn in einer Welt, die immer mehr davon geprägt ist, dass sich einzelne Gruppen/Staaten/Personen von anderen abgrenzen, sollte mehr Gemeinschaft erfahrbar gemacht werden.
Unsere Kunst entsteht unmittelbar, fast schon roh, gemeinsam, ungeplant. Zum Ansehen, Anfassen und Mitmachen. Wir leben als Künstlerinnen und Künstler Gemeinschaft für einen bestimmten Zeitraum, um so unseren gesellschafts-politischen Beitrag zu leisten, der da heißt: durch Gemeinschaft kann Neues entstehen – wenn man es zulässt.
Dabei folgt es den Grundsätzen alles, was passiert, ist legal sowie alles, was passiert, ist öffentlich. In einer immer perfekter werdenden Welt muss es Räume geben, in denen man Dinge ausprobieren darf; in denen eben diese Dinge auch unfertig bleiben dürfen; in denen Raum für Scheitern eingeräumt wird. Die Kunst ist hierfür der geeignete Ort, das KunstMeeting die entsprechende Plattform.
Das Experiment Permanentes KunstMeeting geht der Frage nach, was passiert, wenn bis zu 15 Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Sparten sich für 72 Stunden rund um die Uhr an einem inspirierenden Ort treffen. Diesen Ort nach und nach erkunden, sich zu eigen machen. Die Kunst dabei als Begegnungsraum, als Kommunikationsmedium begreifen, um sich untereinander und die verschiedenen Arbeitsweisen kennenzulernen. Um gemeinsam Kunst zu entwickeln, den gemeinsamen Ausdruck zu finden, in der Unterschiedlichkeit Gemeinsamkeiten zu entdecken und beides nebeneinander stehen zu lassen. Um etwas Neues zu kreieren, aber auch zusammen zu leben, zu kochen, zu essen, zu schlafen. Diesen Prozess durchgehend öffentlich zu präsentieren. Beobachterinnen und Beobachtern, Besucherinnen und Besuchern, Menschen, die mit den Künstlerinnen und Künstlern über die Kunst reden/diskutieren möchten oder möglicherweise selbst mitmachen wollen, die Tür zu öffnen und sie zu jeder Tages- und Nachtzeit willkommen zu heißen.
Mehr unter www.kunstmeeting.com oder unter mail@kunstmeeting.com
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