Herausgegeben von Markus Holzweber
Der vorliegende Band „Von der Kunst der Sprache“ bildet die bunte Vielfalt an Forschungsfeldern und Themen ab, mit denen sich Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker beschäftigen. Die Bandbreite erstreckt sich von Fragen zur Entstehung des christlichen Mönchstums oder zur Rolle des Priesters als Arzt hin zu neueren Themen wie die Rolle des Episkopats bei der Entnazifizierung oder Überlegungen zur Religionszugehörigkeit in Österreich.
Als verbindendes Element all dieser Beiträge steht die Person des Kirchenhistorikers Rupert Klieber, dem dieser Sammelband als Festschrift gewidmet ist. Rupert Klieber forscht und lehrt am Institut für Historische Theologie - Fach Kirchengeschichte an der Universität Wien. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Erforschung des Bruderschaftswesen, des politischen Katholizismus, der kirchlichen Zeitgeschichte sowie der kirchlichen Sozial- und religiösen Alltagsgeschichte im Donau-Alpen-Adria-Raum.
Im Titel wird auf einen wesentlichen Aspekt des wissenschaftlichen Arbeitens hingewiesen: Neben dem akribischen Quellenstudium und einem zielorientierten methodischen Ansatz bedarf es des präzisen sprachlichen Ausdrucks. Das mitunter kunstvolle Ringen um klare Formulierungen zeichnet Rupert Kliebers Wirken aus. Seine Doktorandinnen und Doktoranden berichten vom nachhaltigen Eindruck seiner Bestrebungen.
Bezüge zu Niederösterreich spannen etwa Gustav Reingrabner in seinem Beitrag über Tod und Sterben aus dem evangelischen Horn, Johannes Kritzl, der sich mit dem Kremser Dechanten Christoph Villanus/Hofer auseinandersetzt oder Thomas Aigner, der den Abbruch des ehemaligen Stiftes von (Klein)-Mariazell dokumentiert.
Zum Buch
Zum Herausgeber: Markus Holzweber, Mag. theol, Dr. phil. Geboren 1978 in Zwettl. Bundesrealgymnasium in Zwettl, Studium der Religionspädagogik und Geschichte an der Universität Wien. 2005 Promotion mit einer Arbeit über den "St. Raphael-Verein", der sich dem Schutz der Auswanderer der Habsburgermonarchie verschrieb. Publikationen zur konfessionellen Migrationsforschung, „Informatisierung“ des Rechts oder Kinderlandverschickung. Mitarbeit an Heimatbüchern (Falkenstein, Gars am Kamp, Rappottenstein, Stratzing, Atzenbrugg).
Seit 2004 an der Universität Wien/Postgraduate Center für den Universitätslehrgang Informations- und Medienrecht. Lektor für wissenschaftliches Arbeiten an der Fachhochschule des bfi Wien und diplomierter Fitnesstrainer.
Mitglied der Redaktion der Zeitschrift "Das Waldviertel" ab 2004, ab 2008 Redaktionsleiter.
Der Verlag: danzig & unfried produziert Sachbücher und wissenschaftliche Literatur aus allen Forschungsdisziplinen. www.danzigunfried.com
Aussender: Markus Holzweber, markus.holzweber@univie.ac.at