Ausstellung Iris Andraschek - Raum für Kunst im Lindenhof
Eröffnung: Samstag, 10. August 2019, 19 Uhr
Zur Ausstellung spricht: Margareta Sandhofer, Kunstkritikerin und Kuratorin, Wien.
Ausstellungsdauer: 11. August bis 15. September 2019
Öffnungszeiten: Mi bis So, 13 - 18 Uhr
Raum für Kunst im Lindenhof, Oberndorf 7, 3820 Raabs an der Thaya
Rituale unterschiedlicher Communities, alternative Lebensentwürfe, Natur als sozialer Raum, das Leben auf dem Land, seine Gesellschaft und Ordnungssysteme – das sind die Beschäftigungsfelder von Iris Andraschek.
Ihre künstlerischen Arbeiten sind charakterisiert durch das Zusammentreffen von Privatheit und Öffentlichkeit, von Alltag und Inszenierung. Vorgefundene Situationen werden mit konstruierten Bildkonzeptionen verbunden, Zeichnungen und Fotografien in kontext- und ortsspezifischen Installationen präsentiert.
Außerdem: Die Verwandlung. The Borders are Vacillating
Wohin verschwinden die Grenzen?
Iris Andraschek & Hubert Lobnig
24. August 2019, 15 Uhr, beim ehemaligen Grenzwartehaus in Fratres
Anlässlich „30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“ setzen Iris Andraschek und Hubert Lobnig ihr Projekt am Grenzort Fratres fort. Sie haben Künstlerinnen und Künstler dazu eingeladen, rund um ihre 2009 in Fratres entstandene Arbeit die Bedeutung und Entwicklung der Frage "Wohin verschwinden die Grenzen?" auf einen aktuellen Stand zu bringen. Mit: Marlene Hausegger, Michael Meier, Filippo Minelli, Thea Moeller, Alban Muja, Hannes Zebedin.
Ausstellung NöArt: Realität ins Bild bringen
Eröffnung: Samstag, 10. August 2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. August bis 15. September 2019
Öffnungszeiten: Mi bis So, 13 - 18 Uhr
Galerie Lindenhof, Oberndorf 7, 3820 Raabs an der Thaya
Der französische Künstler Gustave Courbet stellte sich Mitte des 19. Jahrhunderts dem vorherrschenden Akademismus revolutionär entgegen und forderte, dass die Kunst nicht länger ihren Gegenstand in der (verklärten) Vergangenheit suchen solle, sondern sich mit der Gegenwart auseinandersetzen müsse. Daraus entstanden die Neue Sachlichkeit, der Magische Realismus, der Surrealismus, der Expressionismus. Und nach dem Zweiten Weltkrieg die Wiener Schule des Phantastischen Realismus, der Fotorealismus und die Malerei der „Neuen Wilden“.
So zeigt die Ausstellung Grafiken von Otto Dix, der wie kein anderer seine Erlebnisse im Ersten Weltkrieges verarbeitet hat, Werke von Edgar Ende, dem Vater von Michael Ende, der von der Wirklichkeit einer geistigen Welt jenseits unserer sinnlichen Wahrnehmung überzeugt war, sowie die frühen Holzschnitte von einem der bekanntesten Druckgrafiker Österreichs, Erich Steininger.
Alle teilnehmende KünstlerInnen verbindet, dass sie in ihren Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Objekten individuelle Erfahrungen der Gegenwart reflektieren, ihr eigenes Bewusstsein mit ins Bild bringen und Realität als politisch und gesellschaftlich veränderbar erkennen.
Konzept und Kuratierung: Hartwig Knack
Mit: Bettina Beranek, Otto Dix, Edgar Ende, Wolfgang Grinschgl, Alina Kunitsyna, Felix Malnig, Stylianos Schicho, Ragna Sichelschmidt, Loretta Stats, Erich Steininger, Katharina Szepannek, Bernhard Tragut, Brigitte Trieb, Judith Wagner, Bruno Walpoth, Jenny Watson
Aussender: Verein Galerien Thayaland, Oberndorf 7, 3820 Raabs an der Thaya