Der Staatzer Berg mit seiner mittelalterlichen Festungsruine ist eine der eindrucksvollsten Landmarks des Weinviertels. Von Mai bis Oktober finden hier an den Sonntagen historische Bergwanderungen statt, die mit der Geschichte von Berg, Ruine und Region vertraut machen. Seit dem Vorjahr informiert Austria Guide Alexandra Barth vertiefend über die Weinviertler Geschichte zu ganz speziellen Themen.
In der Führung „Der Schwed`kummt …!“ begibt sie sich auf eine Spurensuche zu den Auswirkungen des 30jährigen Krieges im Weinviertel. Die letzte Phase des 30jährigen Krieges (1618 – 1648) war geprägt von Verwüstung, Hunger und Pest und 1645 wurde auch die Staatzer Burg dabei zerstört. Angreifer waren die Schweden, die eine Spur der Verwüstung durch das Weinviertel zogen. Termin: Sonntag, 25. August, 14 Uhr.
Von den Anfängen der Staatzer Festung berichtet die Themenführung „Burg Staatz im Mittelalter“. 1072 wird die Burg Staatz erstmals genannt. Als Teil der Grenzfestung gegen Norden erlangt sie zunehmend an Bedeutung und wird sogar von den Herzögen des Landes besucht. Bei der Führung gehen die Besucher in die Zeit zurück, in der das Weinviertel unter den Babenbergern erstmals geschichtliche Bedeutung gewann. Termin: Sonntag, 15. September, 14 Uhr.
Treffpunkt für alle Führungen ist der Schlosskeller Staatz. Anmeldung erbeten bei Alexandra Barth, Tel 0650/241 89 49 oder info@alexandrabarth.at und Ingrid Fröschl-Wendt, Gemeinde Staatz, Tel 0664/55 66 398.
Aussenderin: Ingrid Fröschl, Kulturzentrum Staatz, 0664/55 66 398, www.staatz.at