Vortrag von Andreas Thinschmidt
Im Rahmen der laufenden Ausstellung "Märchen, Mythen und Symbole. Der Mensch und seine Geschichten" zeigt Geologe Andreas Thinschmidt, welche herausragende Bedeutung Fossilien für die Entstehung von Fabelwesen wie Drachen, Riesen und Einhörner hatten. Wie entstand eigentlich die Vorstellung vom Klagenfurter Lindwurm? Was verstand man unter „Teufelsgeld“ und „Bauernpfennige“? Und woher verdankt das Riesentor von St. Stephan in Wien seinen Namen? Für die Herausbildung zahlreicher Volkslegenden und Märchengestalten dienten frühe Funde fossiler Materialien als Anregung. Denn schon seit Jahrtausenden haben Versteinerungen von Tieren und Pflanzen die Fantasie der Menschen angeregt. In einer Welt, die man noch nicht naturwissenschaftlich erklären konnte, entstanden Erklärungsmodelle, die eng mit Religion, Mythologie und Aberglauben verknüpft waren. Im Volksglauben überlebten so manche Vorstellungen über die Herkunft und Zauberwirkung seltsamer Naturgestalten bis heute.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Um Anmeldung zur Veranstaltung unter anmeldung@mamuz.at wird gebeten
Aussenderin: Ines Oberngruber, BA, Presse & Marketing MAMUZ WMB Weinviertel Museum Betriebs GmbH, Waldstr. 44-46, 2130 Mistelbach, Tel 02572/20 719, geöffnet: Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr, das Kombi-Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ Museum Mistelbach und MAMUZ Schloss Asparn/Zaya, www.mamuz.at