Wie nicht anders zu erwarten, fällt die Bilanz zum 30-Jahre-Jubiläum der „Herbsttage Blindenmarkt hervorragend aus:
„Die beiden Neuproduktionen von Johann Strauss‘ „Die Fledermaus“ und das Familienstück „Pippi Langstrumpf“ waren jeweils zu 100 Prozent ausgelastet und wurden von 13.445 ZuschauerInnen gesehen. Das Rahmen-Programm der „Herbsttage“ besuchten 2.300 Gäste. Insgesamt wurde das Festival in der heurigen Jubiläums-Saison von 15.745 BesucherInnen gestürmt – ein neuer Rekord für die „Herbsttage Blindenmarkt“.
Für die „Fledermaus“, in der die Entdeckung Signe Heiberg ihr Österreich-Debüt als „Rosalinde“ hatte, gab es hymnische Kritiken. Marcus Ganser zeichnete bei diesem Highlight für Regie und Bühnenbild verantwortlich, Willi Narowetz feierte als Frosch ein meisterliches Comeback.
Mit der Familienproduktion „Pippi Langstrumpf“ und der Musik vom Blindenmarkter Bernd Leichtfried in der Inszenierung von Christoph Sommersguter gelang ein Gesamtkunstwerk, das von Groß und Klein bejubelt wurde. Aufgrund des Riesenerfolgs wird für 2020 eine Wiederaufnahme überlegt.
Prof. Kurt Dlouhy, der musikalische Doyen und neues „Ehrenmitglied“ des Festivals, wurde zu seinem 70er mit einer Matinee (mit über 100 Mitwirkenden) und einer Festvorstellung der „Fledermaus“ gebührend gefeiert.
Und nicht zuletzt das „Konzert für alle“, bei dem Opern-Star Daniela Fally mitwirkte, wurde ein Sensationserfolg. Dieses „Herzensprojekt“ von Intendant Michael Garschall, das in diesem Jahr anlässlich des „Herbsttage“-Jubiläums bei freiem Eintritt erstmals stattfand, soll es künftig jede Saison geben.
Eine kurze Vorschau auf nächstes Jahr: Am 2. Oktober 2020 hat Franz Lehárs „Der Graf von Luxemburg“ Premiere. In der Titelpartie wird Clemens Kerschbaumer als René zu hören sein.
Aussender / Infos: Michael Garschall, michael@garschall.at , www.herbsttage.at