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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Außergewöhnliches neues Objekt im Haus der Geschichte

Suche nach ursprünglichem Besitzer eines Chariwari

Ein außergewöhnliches neues Objekt ist seit letzter Woche im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten zu sehen: Nach Abschuss eines B24-Bombers im Zweiten Weltkrieg geriet der US-Soldat Stan Muczynsky in Kriegsgefangenschaft und wurde im Stalag XVII B in Krems-Gneixendorf interniert. Vor seiner Rückreise in die USA entwendete er auf einem Bauernhof im Bezirk Braunau in Oberösterreich ein Chariwari. Als Chariwari – der Begriff kommt aus dem Französischen – bezeichnet man eine silberne oder versilberte Schmuckkette, die individuell mit Geldstücken, Tierzähnen, Edelsteinen etc. bestückt ist, zur Befestigung einer Taschenuhr oder zur Verzierung einer Trachtenlederhose dient und üblicherweise über Generationen vererbt wird.

Auf seinem Sterbebett bat Muczynsky nun 2014 seinen Schwiegersohn Richard Smith, die Schmuckkette seinem ursprünglichen Besitzer zurückzugeben oder zumindest nach Österreich zurückzuführen. Auf Vermittlung des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung wurde das Objekt schließlich an die Landessammlungen Niederösterreich übergeben. Im Mai dieses Jahres startete das Haus der Geschichte daraufhin eine bisher noch nicht erfolgreiche Suche nach den ursprünglichen Besitzern, verbunden mit der Bitte an v. a. oberösterreichische Medien um tatkräftige Mithilfe.

„Die Geschichte dieses Chariwari ist eine zutiefst berührende“, meint Christian Rapp, der wissenschaftliche Leiter des Hauses der Geschichte: „Wir haben nicht viele Anhaltspunkte, aber vielleicht gelingt es ja doch, den ursprünglichen Besitzer zu finden. Wenn nicht, ist das Objekt mit seiner Geschichte bei uns in der Ausstellung gut aufgehoben. Der erste Abschnitt unserer Dauerpräsentation heißt ja ‚Im Fluss der Zeit‘ und zeigt, wie sich die Bedeutung von Objekten verändern kann. An dieser zentralen Stelle wird nun auch die besondere Geschichte des Chariwari erzählt. Vielleicht erhalten wir ja von Besuchern entsprechende Hinweise.“

Nähere Informationen beim Museum Niederösterreich unter 02742/90 80 90-911, Florian Müller, und e-mail florian.mueller@museumnoe.at .

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