Pinsel sind wertvoll und teuer. Wenn man sie verwendet, werden sie abgenutzt und diesen Verschleiß verrechnet man an Kunden weiter. So zu sehen an der Rechnung des Maurermeisters Franz Bernold aus dem Jahre 1898, der für die "Pinselabnutzung" bei seinen Arbeiten am Gemeindegasthaus Fl 1.60 verrechnet. Vermutlich ein recht hoher Betrag, wenn man um nur 4 Gulden ein ganzes Fenster samt Gitter bekommt. Bemerkenswert auch, dass 1898 noch in Gulden gerechnet wird, obwohl dieser schon sechs Jahre zuvor durch die Krone ersetzt wurde (aber noch bis 1900 Gültigkeit besaß). Dieses und noch vieles mehr ist in der neuen Topothek Ringelsdorf-Niederabsdorf zu entdecken. Statten sie ihr einen Besuch ab! https://ringelsdorf-niederabsdorf.topothek.at/
Aussender: Alexander Schatek, ICARus Internationales Zentrum für Archivforschung, Erdberger Lände 6/7, 1030 Wien, www.topothek.at