Jetzt wird's blutig: Wir sind wieder da!
Untote, Triebtäter_innen, Blutsaugende: Der Mythos der Vampir_innen und die ihnen zugeschriebenen Attribute der Unsterblichkeit, Verführung und Macht sind seit jeher in den kollektiven gesellschaftlichen Ängsten und Sehnsüchten verankert. Mit der Ausstellung DURST widmet sich der Kunstraum Niederoesterreich dem Vampirismus der Gegenwart.
Am 01.07.2020 um 11 Uhr öffnet der Kunstraum Niederoesterreich seine Türen für den Beginn von DURST. Für alle, die schon am Vormittag gerne in Ausstellungen gehen, haben wir Goodie-Bags für die ersten zehn Besucher_innen zusammengestellt. Aber keine Sorge, falls Sie erst später kommen können - der Kunstraum ist am Tag des Ausstellungsbeginns bis 20.30 Uhr geöffnet! Und sogar für die, die es am 01.07.2020 gar nicht in den Kunstraum schaffen, gibt es eine Alternative: Über unseren Instagram-Kanal kann man um 18 Uhr live an einer Online-Führung teilnehmen. Sie sehen also, wir lassen niemanden zurück!
Wie immer im Kunstraum Niederoesterreich wird es auch zu DURST viele spannende Begleitveranstaltungen geben. Am DO, 02.07.2020 um 17 Uhr führt Gastkuratorin Alice Wilke interessierte Besucher_innen durch die Ausstellung. Da die Zahl der Teilnehmer_innen aufgrund von COVID-19-Schutzmaßnahmen begrenzt ist, bitten wir hier um Anmeldung. Eine weitere öffentliche Führung, diesmal mit Katharina Brandl, der künstlerischen Leiterin des Kunstraums, und dem Kulturvermittler Clemens Rettenbacher findet am SA, 04.07.2020 um 13 Uhr statt. Zur Anmeldung geht es hier entlang.
DURST - Gruppenausstellung | Dauer: MI, 01.07.– FR, 14.08.2020
Künstler_innen: Inka ter Haar, Lauren Huret, Céline Manz, Alexandra Meyer, Sarah Rechberger, Katharina Swoboda, Anne Cathrin Ulikowski
Gastkuratorin: Alice Wilke
Öffentliche Führungen:
DO, 02.07.2020, 17 (Kuratorinnen-Führung mit Alice Wilke)
SA, 04.07.2020, 13 Uhr (mit Katharina Brandl und Clemens Rettenbacher
SA, 25.07.2020, 13 Uhr (mit Nicole Sabella)
Wir saugen jedoch nicht nur Blut, wir wühlen auch in Archiven: Am SA, 11.07.2020, findet von 11 - 15 Uhr der Performance-Workshop Wühlen im Archiv statt, der von den Künstlerinnen Olivia Jaques und Marlies Surtmann geleitet wird. Ein Archiv bezeichnet die systematische Sammlung von Dokumenten vergangener Ereignisse - das Wühlen ist dort in der Regel nicht erwünscht. Wir wollen eine Performance aus dem Archiv des Kunstraum Niederoesterreich ‘exhumieren’ und mit Hilfe einer systematischen Analyse von Performancedokumenten nachstellen. Das Projekt fordert das Ende der Betrachtung: kein Reenactment, sondern ein forensisches Zusammensetzen der Spuren, ein physisches Nachempfinden eines vergangenen Ereignisses.
Eingeladen sind Künstler_innen und alle Performanceinteressierten! Das Projekt ist eingebettet in ein Forschungsprojekt zur Archivierung von Performancekunst und zweiteilig angelegt (der zweite Teil findet im Herbst statt). Auch bei dieser Veranstaltung bitten wir um Anmeldung.
Wühlen im Archiv. Modellhaftes Heraufbeschwören einer Performance I
SA, 11.07.2020, 11–15 Uhr
Konzept: Performatorium (Olivia Jaques und Marlies Surtmann)
Wühlen im Archiv ist ein Kooperationsprojekt zwischen Performatorium Vienna und Kunstraum Niederoesterreich.
Aussender: KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH, Herrengasse 13A, 1010 Wien, kunstraum@noeku.at