Seit März erleben wir, wie sich das Leben auf einen Schlag ändern kann. Plötzlich geht, was bisher undenkbar war. Fürs Klima nicht fliegen? Schwierig. Auf den Luxus des globalen Kapitalismus verzichten? Lieber nicht. Mit COVID-19 wird (vorerst) alles anders: Reduktion auf das ‘Nötigste’, Flughäfen und Industrie stehen weitgehend still, Emissionen gehen zurück. Man besinnt sich – zumindest kurzfristig und oberflächlich – auf Solidarität und Verantwortung, schont Ressourcen in der Virtualität. Corona bedeutet eine Nachhaltigkeits-Zäsur, die die Klimakrise schon längst hätte sein müssen. Aber das gesellschaftliche und politische ‘Ausbaden’ beider Krisen ist mangelhaft, greift zu kurz und produziert Ausschlüsse. Also?
Prädestinierte ‘Orte’ des spielerischen, aber auch konsequenten Ausverhandelns sind: Kunst und Kultur. Sie können neu bewerten, was nicht mehr selbstverständlich oder unangefochten ist. Können (er)finden, was wir für eine bestmögliche Zukunft brauchen.
TKI open 21 sucht Kunst- und Kulturprojekte, die im weitesten Sinn etwas ausbaden.
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Aussender / Quelle: https://www.tki.at/tki-open/