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Veranstaltungen und Festivals

Förderband | „Noise Abend“ im Schlosskeller

Am 25. September, 21 Uhr in Waidhofen/Ybbs

Ein Schritt vorwärts, zwei zurück oder die zaghafte Rückkehr zur gewohnten Normalität

Eigentlich wollte der Kulturverein Förderband im Spieljahr 2020 mit dem 1. Förderbandball und dem 1.Schlosshofkonzert mit Attwenger neue Wege beschreiten. Eigentlich, denn dann kam das Coronavirus und machte viele unserer wohlwollenden Pläne zunichte. Während wir das Schlosshofkonzert schon sehr früh abgesagt hatten, hielten wir an unserem Ball noch lange fest, denn wir hatten alles schon unter Dach und Fach, angefangen von der selbstgestalteten Balldekoration, über die Damenspenden, die Gastronomie mit unserem Partner Schlosswirt Andi Plappert bis hin zur einstudierten Eröffnungspolonaise, deswegen haben wir den Ball auch 2x verschoben. Doch wie es scheint, ist eine Durchführung eines Balles nach unserer Aller Vorstellungen im Jahr 2020 nicht möglich, da wir uns nicht bemüßigt sehen einen Ball mit COVID-19 Maßnahmen und dementsprechenden Auflagen umzusetzen. Somit sagen wir den Ball schweren Herzens ab und wagen nächstes Jahr einen neuen Anlauf. Natürlich werden sämtliche bereits verkaufte Karten zurückgenommen und der Kaufpreis zurückerstattet.

Soviel zu den schlechten Nachrichten. Doch wir wären nicht wir Förderbandler, wenn wir der widrigen Umstände zum Trotz, nicht doch eine wenig Stimmung und Farbe in den Kulturherbst zaubern würden. Während unsere Projektgruppe „Sturmfrei“ im Werk- und Denkraum am Bahnhofsgelände bereits mit herausragenden Workshops in den Herbst gestartet ist, legen wir mit einem „Noise Abend“ im Schlosskeller des Schloss Rothschild nach.

Am 25.09. wird es ein akustisches Spektakel ganz in Förderbandmanier geben. Natürlich müssen wir auch hier einige corona-bedingte Maßnahmen einhalten, doch sind wir bemüht diese so gering wie möglich zu halten. Nachdem die Sperrstunde um 01 Uhr eingehalten werden muss, werden wir den bunten Reigen pünktlich um 21 Uhr mit den Lokalmatadoren „NEPS“ starten, danach führen uns „WIPEOUT“ auf die dunkle Seite der Clubmusik ehe uns „SCARABEUSDREAM“ einen Bogen von Posthardcore hin zu grell-präzisen Pop-Blitzen spannen.

NEPS
Vier Buchstaben. Drei Köpfe. Wie der freundliche Bruder von Kurt Cobain, der sich in eine Pop-Rockband verliebt hat. So kann man den Sound der drei Jungs von „NEPS“ beschreiben. Dabei treffen schwere, dreckige Riffs auf luftig-leichte Gitarren, die einem zum Tanzen zwingen. Heuer soll übrigens auch noch die Debüt EP erscheinen.

WIPEOUT
Die Jungs von „WIPEOUT“ gibt es seit einer gefühlten Ewigkeit. Sie begannen in den frühen 90ern als schräges Techno / EBM / Wave-Trio. Als die österreichische Institution im Subkultur-Elektro-Pop Genre tourten sie jahrzehntelang durch die halbe Welt und produzierten Alben mit einer ganz speziellen Mischung aus Industrial-Techno und Synth-Pop.
Der Gesang von Didi Bruckmayr strahlt eine gewisse majestätische Würde aus, die aber ebenso schnell in wüste Toberei kippen kann. Unterfüttert wird diese wahrliche Ausnahmestimme von mächtig rollenden Sub-Bässen und finsterer Doom-Electronica im Mid-Tempo-Bereich. Die hybriden Vocals mischen sich mit Samples, die aus einem neuen Alien-Film stammen könnten. Dazu gibt es viele basslines, wenn auch experimentell verschroben und nicht immer unbedingt tanzbar und genau da unterscheidet sich „WIPEOUT“ von den üblichen Produzenten solcher Musik, denn es geht um Ausdruck und Anspruch.

SCARABEUSDREAM
Viele wilde Wortkonstrukte werden ausgepackt um Scarabæusdream einem Genre zuzuordnen. Zugegeben schwierig, reicht doch das „gewaltige Universum“ des Duos laut Intro von episch-orchestraler Klassik über Posthardcore-Geschrei bis hin zu Pop. Und das trotz der schmalen Besetzung von Piano und Schlagzeug. Das klingt nach Euphorie, nach Wahn und auch nach Liebe. Dazu die Band: „Es sind doch alles Liebeslieder. Würden wir nicht an sie glauben, gäbe es auch keinen Grund sich zu empören.“
Wer schon einmal eines der Nach-uns-die-Sintflut Konzerte der beiden gesehen hat, weiß von der mitreißenden Direktheit und fühlbaren Gegenwärtigkeit, die ihre Musik ausmacht. Scarabæusdream sind laut und gewagt, dabei alles umarmend und extrem. Ja, da sonst überall das Mittelmaß lauert und Kunst zur Unterhaltung wird. Dort, wo erzwungene Stille, falsche Harmonie und Heimatglaube herrschen, dort wollen sie nicht sein!

INFO
Ort: Schlosskeller im Schloss Rothschild in Waidhofen
Eintritt (nur AK) 10 Euro, Vereinsmitglieder 8 Euro
ACHTUNG: begrenzte Teilnehmerzahl mit Registrierung an der AK

Ticketreservierung unter: info@foerderbandl.at
Einlass um 20.30 Uhr | Konzertbeginn um 21 Uhr
Website: www.foerderbandl.at

Aussender: Martin Dowalil, Obmann Kulturverein Förderband, Martin.Dowalil@gmx.at

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