Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Landestheater Niederösterreich: Molières Schule der Frauen

von Molière | Online-Stream am 5. März, ab 19.30 Uhr

„Die Dumme frei’n heißt, nicht der Dumme werden! Frauen mit Geist – das bringt Beschwerden. Ich weiß, wie mancher kluge Mann fand in der klugen Frau Verderben.“ Arnolphe, ein alter, aber reicher Mann, will Agnès, seine junge, hübsche Pflegetochter, zur Frau nehmen. Dafür hat er sich viele Jahre vorbereitet und eine besonders raffinierte Strategie entwickelt. Aus Angst, eine zu kluge und selbstbewusste Gattin zu bekommen, erzieht er Agnès zur pflegeleichten Ehefrau. Eingeschlossen wie in einem Kloster soll sie so wenig wie möglich von der Welt und ihren Versuchungen erfahren. Stattdessen unterrichtet er sie in ehepraktischen Fächern wie Handarbeit. Als der junge Horace auftaucht und Agnès den Hof macht, ist es Liebe auf den ersten Blick und das wahre Leben wird zur lehrreichsten Schule für alle. Wortreich und mit unterschiedlichsten Winkelzügen versucht der alte Brautwerber den agilen und viel jüngeren Mitbewerber aus dem Feld zu schlagen. In der hohen Kunst der Molière’schen Komödie wird die Figur des paranoiden Alten lustvoll demontiert. Temporeiche Dialoge, viel Witz und Ironie stellen männliche Dominanz und allzu enge Geschlechterklischees auf den Kopf.

1662 löste die Uraufführung der „Schule der Frauen“ einen handfesten Theaterskandal aus. Kritik am Ehestand und Emanzipation der Frauen waren damals ein Tabu. Fast 400 Jahre später geht die Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam der „Schule der Frauen“ mit den Mitteln der Commedia dell’arte sowie mit viel Live-Musik und heutigen Erkenntnissen auf den Grund: Ist es ein Frauen- oder doch eher ein Männerstück? Und wer geht hier bei wem in die Schule?

Eine Swinging Show – im Sinne der Commedia dell´Arte betont körperlich, rhythmisch und überkandidelt – feiert das neue Erwachen. Nach der langen Bühnenpause ist jeder mit besonderer Hingabe und Freude am Werk. Jeder Charakter ist für sich genommen charmant und vor allem engagiert und lustvoll gespielt.

Höchstes Amusement zum Saisonstart in unbeschwerten eineinhalb Stunden. Très fantastique! SALZBURGER NACHRICHTEN

Herrliche kleine Überraschungen sonder Zahl spuckt dieser eineinhalbstündige Abend aus. Zuvorderst, aber nicht nur die fantastische Bühnenmusik von Ingrid Oberkanins. Die Perkussionistin tost und poltert, swingt und romantisiert den ganzen Abend lang an Trommel und Xylophon. Dazu schwebt ein Kronleuchter von der Decke, trabt ein Zebra durchs Haus, kommt ein Pferd angefahren oder treten Anwälte ohne Beine auf.
Es ist die erst dritte und bisher größte Regiearbeit der Schauspielerin und Sängerin Ruth Brauer-Kvam – sie empfiehlt sich damit unbedingt für weitere.
DER STANDARD

Fazit: Eine Revue der Herzen zwischen Reifrock, Rollschuh und Damenfrack. Grandios.
NÖN

Alles hier ist überzeichnet, überkandidelt, überdrüber, eine Commedia dell’arte-Travestie, in der genüsslich zu verfolgen ist, wie den Protagonisten die Pi-Galle überläuft – nicht nur dem um seine sinistren Ehepläne bangenden Arnolphe, sondern auch dem kunstsinnigen Climène – im Original eine Frau, der sich als Theaterzuschauer gar nicht genug über die „geschmacklose“ Handlung aufregen kann. Gewitzt hat Ruth Brauer-Kvam nämlich „L’école des femmes“ mit Molières „Kritik der Schule der Frauen“ und auch ein wenig „Menschenfeind“ verbandelt. … Und der Flow, der den ganzen Abend zwischen Bühne und Zuschauerraum floss, entlud sich in viel Jubel und Applaus – auch wenn der Saal nur halb gefüllt war. Fürchtet euch nicht, kommet und amüsiert euch, die #Corona-Sicherheitsmaßnahmen im Landestheater sind top! MOTTINGERS MEINUNG

Für das Landestheater Niederösterreich hat die auch als Schauspielerin ungemein quirlige Ruth Brauer-Kvam Regie geführt. Man spürt den Spaß, mit dem sie ihr Ensemble angesteckt hat, um mit französischer Leichtigkeit das Thema Liebe vereint mit der Komik eines Molière umzusetzen. Es wird getanzt und gesungen, geblödelt was das Zeug hält und trotzdem solid Komödie gespielt. KULTUR UND WEIN

Inszenierung: Ruth Brauer-Kvam | Bühne: Monika Rovan | Kostüme: Ursula Gaisböck | Musik: Ingrid Oberkanins | Mit: Tobias Artner, Tim Breyvogel, Philip Leonhard Kelz, Laura Laufenberg, Ingrid Oberkanins, Tilman Rose, Emilia Rupperti, Michael Scherff

Online-Stream Fr 05.03.2021 ab 19.30 Uhr – Frei verfügbar 48 Stunden - www.landestheater.net
Online-Live-Publikumsgespräch Sa 06.03.2021 ab 19.00 Uhr – www.landestheater.net
Landestheater Niederösterreich, Rathausplatz 11, 3100 St. Pölten

Kartenvorverkauf: Kartenbüro St. Pölten/ Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten, Tel 02742/90 80 80 600, Fax 02742/90 80 83, karten@landestheater.net , www.landestheater.net

Aussender: Rupert Klima, Rupert.Klima@landestheater.net

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen