Samstag und Sonntag 17 - 19 Uhr
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
Eintritt Frei
Christa Cebis / Hans Schwarzl / Günter Fischer / Christian Stocker / Manfred Gaderer / Andrea Trabitsch / Karl Grabner / Rhea Uher / Peter Ledolter / Reinhard Sandhofer / Izabela Zabierowska / Robert Weber / Martha Theresa Kerschhofer
Eine Wanderausstellung mit 6 Stationen im Industrieviertel Niederösterreichs.
Der Grundstock der Exponate bleibt für alle Präsentationen gleich. Die Anzahl der Werke sowie deren kuratorische Zusammenstellung werden auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt.
Diese Form der Verknüpfung ist ein bewusst gesetzter Bestandteil der Wanderausstellung, wo Raumarchitektur und Kunstwerke wechselwirken. Daraus sollen weitere, neue Wahrnehmungsvarianten und Horizonte entstehen.
Vorwort
„Kunst und Kultur haben nicht aufgegeben. Das ist die wichtigste Lehre, die wir aus den vergangenen, äußerst schwierigen Monaten ziehen durften. Corona hat unserer Branche Schaden zugefügt, keine Frage, das Virus hat sowohl Künstlern als auch Veranstaltern enorm viel Geduld und Kraft abverlangt. Aber wir haben nicht aufgegeben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Wanderausstellung „Horizonte“, die Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Regionen des Industrieviertels zu einer Art Leistungsschau vereint und die im Schloss Fischau ihren Einstand feiert. Ich freue mich darauf und ich glaube, dass wir Kunst- und Kulturinteressierten, das alle tun.“ – Prof. Harald Knabl, Obmann Forum Bad Fischau-Brunn
Horizonte
„Der Begriff Horizont wird in zahlreichen, vielfältigen Bedeutungen verwendet. In der Nautik ist es als Kimm die Trennlinie zwischen Himmel und Meer, in der Mathematik und Astronomie hingegen bezeichnet er die horizontale Ebene, die durch den Erdmittelpunkt geht. Im Allgemeinen Verständnis bedeutet Horizont im offenen Gelände die Linie zwischen Hügeln und Bergketten und dem Firmament, in der Stadt die Trennlinie zwischen Bauten und freiem Himmel. Neben diesen allgemein bekannten Definitionen spricht die Wissenschaft vom Ereignishorizont. Dieser bildet eine Grenze für Informationen und kausale Zusammenhänge, die sich insbesondere in Bezug auf die Lichtgeschwindigkeit ergeben. Dieser Horizont ist als abstrakte, komplizierte Formel nur für Spezialisten begreifbar. Horizonte sind immer nur solange fixe Trenn- bzw. Begegnungslinien zwischen Himmel und Erde, zwischen Wahrnehmbarem und Unsichtbarem, solange man sich nicht vom Beobachtungsstandpunkt wegbewegt. Jede Veränderung der Beobachtungsposition eröffnet neue Horizonte. 13 Künstlerinnen und Künstler zeigen mit einem Konvolut von ausgesuchten, teils speziell für die Thematik HORIZONTE zusammengestellten Werken einen kleinen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Es ist eine spannende, breit gefächerte Konstellation von Künstlerpersönlichkeiten und Kunstproduktionen, deren gemeinsamer Nenner der Umstand ist, dass alle in Niederösterreich leben und arbeiten.“- Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, Kuratorin
Kontakt: FORUM Bad Fischau-Brunn, art@schloss-fischau.at
Aussender: Schneeberglandkultur, kultur@schneeberglandkultur.at