Eine kontrapunktische Auseinandersetzung mit Phänomenen des Windes, des Wassers, der Schwerkraft und der Schönheit des Zerfalls. Gerhard Zsamboks Wassermaschinen sind das Ergebnis von Unternehmungen an der Grenze zwischen Ordnung und Chaos. Gabriela Bartos Fotografien fassen Spuren von Witterung und Zeit in lyrische, wie im Traum imaginierte Bilder.
Gabriela Bartos ist Designerin, Fotografin und Kuratorin für Musik und bildende Kunst.
Sie lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. Die Fotografien von Gabriela Bartos halten Entdeckungen von Zeitspuren fest, in denen sich das Reale zu Mustern, Ornamenten und Schattierungen auflöst. Ihre Aufnahmen entstehen durch den kompositionellen Blick, welcher nicht das Konkrete dokumentiert, es vielmehr zu einer neuen Wirklichkeit umformt. Alterungsprozesse, Abnützung und Verwitterung werden zu lyrischen, wie im Traum imaginierten Bildern.
Gerhard Zsambok ist freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.
Seine Wasserkunst entsteht aus Beobachtungen im Alltag. Es sind flüchtige Phänomene, die den Anreiz bilden, ihnen nachzuspüren. Es ist eine Kunst, die flüchtigen Naturkräften Dauer verleiht: den Schlieren des Regens, die wir mit Scheibenwischern beseitigen, den flimmernden Netzen der Sonne am Grund von Gewässern, den Eigenschaften des Schwunges und der Schwerkraft, die wir überwunden haben. In einer Gesellschaft, deren Kontrollbedürfnis überhandnimmt, behaupten seine autogenen Phänomene die Utopie einer selbsttätigen Ordnung, in die wir gerne zurückfinden würden.
Öffnungszeiten ab voraussichtlichem Ende des Lockdown bis 24. Mai: Sa, So 14 – 18 Uhr, Barockschlössl, 2130 Mistelbach, Museumsgasse 4
Aussenderin / Infos: Kunstverein Mistelbach, Mariana Ionita, Tel 0660/82 34 018, www.kunstverein-mistelbach.at , www.kunstraumarcade.at