Eröffnung am 29. Mai um 17 Uhr im Rahmen des NÖ-Museumsfrühlings,
geöffnet täglich 9 – 18 Uhr bis 1. November 2021
Für das Jubiläum blicken wir zurück in die Zeit der ersten schriftlichen Nennung von „Orta“ als Grenzpunkt eines Schenkungsgebietes. Ausgangspunkt ist die Schenkungsurkunde vom 14. November 1021 aus der Zeit der Christianisierung des Donauraumes – auf die Bitte des Bischof Egilbert von Freising schenkt Kaiser Heinrich II. dem Kloster Weihenstephan die „insula Sahsonaganc“ (Insel Sachsengang). Die in der Urkunde genannten Grenzen des Gebietes umfassen die heutigen Orte Sachsengang/Oberhausen, Groß-Enzersdorf, Raasdorf, Großhofen, Pysdorf, Markgrafneusiedl, Rutzendorf, Probstdorf, Schönau/Ufer, Mannsdorf, Wittau und Orth.
In Probstdorf = Dorf des Probstes (Vorgesetzter des Kollegiatstiftes Weihenstephan) entstand um das Jahr 1030 auch der erste Kirchenbau, vermutlich ein bescheidener Holzbau. Wir zeigen dazu eine Fotoserie von Franz Kern, der im Zuge der Renovierung der Probstdorfer Kirche die wiederentdeckte, unterirdische Krypta aus dem Jahr 1270 und einen Karner dokumentierte. Im Zuge des Milleniums entsteht auch ein Filmprojekt der Regisseurin Anita Lackenberger
Aussenderin: Mag. Hilde Fuchs, museumORTH, www.museum-orth.at , Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau