Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung BLICKFELDER | Helga Cmelka, Hannah Stippl, Gerlinde Thuma

Noch bis 1. August im art.P.kunstverein in Perchtoldsdorf

Öffnungszeiten: Fr 16 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr So 14 – 19 Uhr und nach tel. Vereinbarung
art.P.kunstverein, Paul Katzbergerplatz 5 (neben der Burg), 2380 Perchtoldsdorf

Kontaktinfo: www.art-P.at , Tel 0699/186 523 45

Die BLICKFELDER dieser Ausstellung sind menschenleer, keine heroischen Landschaften. Dennoch befassen sie sich mit unserem Blick auf die Natur: So nahe, dass das große Ganze nicht zu sehen ist, sondern von der kleinen Zelle – von seinem Wesen her erschlossen wird. Die zugrundeliegenden Prozesse, Werden und Wandel in der Zeit stehen im Fokus der Betrachtung.

Helga Cmelka – Vergänglichkeit / Zerbrechlichkeit / Wachstum / Zeit / Balance
In den Leinwänden und den Arbeiten auf Büttenpapier der letzten drei Jahre kombiniert Cmelka mittels Schablonen gesprayte ornamentale und florale Muster und teils flächendeckende feinmaschige Federzeichnungen: Ein Wechselspiel aus industriell gefertigten Spitzendecken und dem gestischen Pinselstrich. Bei näherem Betrachten werden jenseits der Ebene der unmittelbaren Natur liegende verwandte Themen sichtbar: Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit, Wachstum, Zeit, Balance. So zeichnen sich die akribisch und feingliedrig gefertigten Werke durch einen Verweischarakter und einen Symbolgehalt aus, die auf den generellen Prozess des Lebens zielen. Die Werke der Künstlerin regen Dialog und kritische Auseinandersetzung an und fördern den langfristigen Respekt für die natürlichen Systeme, mit denen wir koexistieren. Cmelkas Art zu arbeiten manifestiert sich als engagierte, auf eine subversive Art aktivistische und subtile interventionistische Kunst, die das Bewusstsein für die Schlüsselrolle schärft, die die Natur bei den immensen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielen wird. (Hartwig Knack)

Hannah Stippl – Fragmentarische Landschaften
Hügel, Böschung, Dickicht: fragmentarische Landschaften, Abschnitte, Ausschnitte, nichts Großes. Diese Landschaften entziehen sich dem Überblick, dem großen (Ent)wurf – keine Übersicht, kein Blick von oben auf die Landschaft, sondern ein Blick von unten, nahe dem Boden. Die Landschaft baut sich vor dem Betrachter auf. Die Vegetation ist ein Gegenüber auf Augenhöhe, detailreich, unübersichtlich und zum Greifen nah. Der Blick verliert sich. Diese Bilder sind immer unvollständig, voller Auslassungen, unlogisch und zufällig. Der apollinische Blick aufs Sublime ist verstellt von Nebensächlichkeiten, Schnörkeln, Tupfen. Kein Ausblick für Eroberer oder souveräne Gestalter, sondern ein Blick von Mittendrin, teilhabend und miterlebend. Auf Brachen und Deponien, in der Unordnung, im Durcheinander. Ich versuche Muster zu finden, die das Durcheinander organisieren. Mich interessieren die Struktur und der Aufbau von Landschaften, der Punkt, an dem sich Landschaften in Muster auflösen, an dem sie durchdrungen sind von diesen Mustern.

Gerlinde Thuma – Die Sensibilität des Horizonts
Im Aufspüren spezieller Orte und der Topographie der Landschaft tauche ich unter die sichtbare Oberfläche und in zeitliche Abläufe ein. Das Ziel sind nicht Erscheinungsbilder der Natur, sondern das Erfassen von Wesenszügen und Prozessen. Die Umsetzung und Umwandlung von Materie durch Erosion und Verlagerung durch Wasser und Schwerkraft formt den Horizont in einem ständigen Prozess. Dieses Reiben und Rumoren, die Kräfte und Gegenkräfte versuche ich in einem adäquaten Vorgang auf den Bildraum zu übertragen.
Mit sehr viel Wasser wird in vielen übereinanderliegenden Schichten Pigment und Kohle über die Leinwand geschwämmt und auf diese Weise aufgetragen. Die entstehenden Ablagerungen bilden sich in langsamen Trocknungsprozessen. Der Prozess, der in der Natur Formen bildet, wird simuliert und als solcher zum Malprozess auf dem Bildträger. Die „Blickfelder“, die sich dabei zeigen, sind Ausschnitte von erlebter Veränderung. Die Archäologie verwendet den Begriff „Ereignishorizont“ - das meint eine freigelegte Schicht, auf der signifikante Ereignisse durch Funde und Ablagerungen sichtbar werden. Die gezeigten Bildflächen und Blickfelder verstehe ich als Schauräume und als Nährboden für Assoziation und Orientierung.

Aussender: artP Kunstverein, arcade@artprint.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen