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Workshops und Seminare

Audiowerkstatt | Elektronische Musikproduktion mit Ableton Live

Angebote für Veranstalter/innen von Matthias Lackenberger

Kurzbeschreibung für Veranstalter*innen:
Die Audiowerkstatt ist eine Art „Musikschule“ für elektronische Musikproduktion, bei der Jugendliche und junge Erwachsene durch regelmäßige Teilnahme die Audiosoftware Ableton Live gelehrt bekommen und somit die Fähigkeit erhalten, eigene musikalische Vorstellungen mit dem Computer als Hilfsmittel umzusetzen und ganze Songs zu komponieren.

Detaillierte Beschreibung:
Digitalisierung ist als Schlagwort in aller Munde. Der Computer als Hilfsmittel zog mittlerweile in alle Lebensbereiche unseres Daseins ein. Die Wichtigkeit, digitales Wissen zu vermitteln ist mittlerweile unumstritten. Digitale Kenntnisse gelten in unserer Gesellschaft als Schlüsselqualifikation sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
Betrachtet man jedoch den musisch kreativen Bereich genauer, stellt man fest, dass seitens der Bildungsinstitutionen so gut wie kein regelmäßiges Angebot für Jugendliche zur Verfügung gestellt wird.
Musik spielt für Jugendliche eine enorm wichtige Identifikationsrolle und stellt für sämtliche Jugendkulturen eine zentrale Ausdrucksform dar. Die Motivation von jungen Menschen in diesem Bereich tätig zu sein ist grundsätzlich sehr hoch.
Die Hörgewohnheiten der Jugendlichen wurden und werden durch den teilweise stilprägenden Einsatz neuartiger mittels „Sampling“ gewonnener Klangfarben wesentlich beeinflusst und ermöglichten erst den Entstehungsprozess von Kompositionen aktueller Musikstile wie Hip Hop, Drum&Bass, Techno, House, Dubstep, Trap, etc., die häufig die alltägliche akustische Umgebung für Kinder und junge Erwachsene bilden.
Seit Jahren dominiert im Musikbereich der Computer als „das“ Werkzeug, mit dem Musik produziert wird – auch der Musikkonsum findet zu einem überwiegenden Teil über Computer und Handy via Streamingplattformen Eingang zu unserem Gehör.
Jedoch den kreativen Umgang mit Audiosoftware in einer mehr oder weniger schulischen Umgebung zu erlernen ist nach wie vor praktisch unmöglich. Die verschiedenen Audiosoftwareprogramme werden von klassischen Bildungsinstitutionen nicht als eigenständige Instrumente verstanden, die ebenso wie alle anderen traditionellen Instrumente gelehrt werden müssen.
Diesem Mangel an Angebot durch öffentliche Bildungseinrichtungen soll mit der Audiowerkstatt entgegengetreten werden.
Jugendliche sollen in ihrer „Lebenswelt“ abgeholt werden und unter kompetenter Anleitung die Möglichkeit erhalten, nach den Prinzipien einer handlungsorientierten Pädagogik „ihre“ Musik zu produzieren, die – je nach Musikstil – oft ausschließlich im Computer entsteht. Nicht als Konkurrenz zu gelehrtem Instrumentalunterricht, sondern als wichtige und heutzutage unverzichtbare Ergänzung dazu.

Was bietet die Audiowerkstatt?
Die Teilnehmer*innen lernen Schritt für Schritt den Umgang mit der Audiosoftware Ableton Live um auf künstlerisch kreative Art und Weise ihre musikalischen Ideen am Computer umzusetzen – von der Idee bis hin zu einem fertigen Song und einer möglichen Live Umsetzung.

Welche Inhalte werden vermittelt?
Bei der Software Ableton Live handelt es sich um ein sehr vielseitig einsetzbares Programm, das zunächst einen sehr intuitiven und spielerischen Zugang ermöglicht – es erinnert ein bisschen an ein Baukastensystem, an ein „Lego für Musiker*innen“, mit dem man unterschiedliche musikalische Elemente (sogenannte clips) ein- und ausschalten kann, ohne sie zuvor in einer Reihenfolge angeordnet haben zu müssen. Diese Funktion ist z.B. sehr wichtig für die Verwendung des Computers als Live-Instrument. Ableton Live kann jedoch viel mehr - bis hin zu sehr komplexen Anwendungen. Es ist eine sgn. DAW (Digital Audio Workstation), ein komplettes Musikstudio im Computer. Auch als DJ Programm wird es sehr häufig eingesetzt.
Weitere wichtige Inhalte werden sound programming auf Basis unterschiedlicher Syntheseformen sein.
Einen wesentlichen Schwerpunkt der Audiowerkstatt bildet auch das Hören und Zuhören. Mittels sogenanntem fieldrecording werden Klänge in der unmittelbaren Umgebung bewusst ausgewählt und aufgenommen. Diese Aufnahmen bilden danach die Ausgangsbasis für eigene Samples. Diese werden mit Methoden des Sounddesigns bearbeitet und verfremdet und kreativ in den Kompositionsprozess eingebunden.

Für wen ist sie gedacht?
Die Audiowerkstatt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren, die lernen wollen, wie man elektronische Musik mit dem Computer produziert und live aufführt.
Überaus wünschenswert wäre eine separat geführte Einheit für ausschließlich weibliche Jugendliche.

Wie oft findet sie statt?
Ein nachhaltiger Erfolg ist im Umgang mit digitalen Medien nur durch regelmäßige Anwendung zu erreichen. Da die Kurse wie eine „Musikschule“ gedacht sind, ist demnach die regelmäßige Anwesenheit bei den Terminen erforderlich. Der Kurs ist analog zum Schuljahr (und den Schulferien) organisiert.
Die Audiowerkstatt soll idealerweise wöchentlich an einem fixen Nachmittag stattfinden.
Die Dauer pro Einheit soll dabei mindestens 2 Stunden betragen.
Zusätzlich können spezielle ganz- bzw. mehrtägige Kurse in den Ferien angeboten werden und eventuell über ein etwaiges Ferienangebot der jeweiligen Gemeinden mitfinanziert werden.

Was müssen die Teilnehmer*innen mitbringen?
Sie benötigen einen Laptop mit der Software Ableton Live 11 (Standard oder Suite).
Unter https://www.ableton.com/de/trial/ kann eine kostenlose Demoversion heruntergeladen werden, die 90 Tage ohne Einschränkung (man kann auch Speichern) verwendet werden kann.
Education Versionen sind unter bestimmten Voraussetzungen erhältlich.
Außerdem müssen die Teilnehmer*innen einen Kopfhörer und einen USB Stick mitbringen.
Nicht unbedingt erforderlich aber sinnvoll wären ein kleines USB Keyboard, ein Audiointerface und ein Mikrofon.

Was benötigt die Audiowerkstatt als Hilfsmittel?
Einen Raum mit Tischen und Sessel für alle Teilnehmer*innen sowie mit Verdunkelungsmöglichkeit, Beamer und Leinwand, kleine PA Anlage als Abhörmöglichkeit

Kosten für die Abhaltung der Audiowerkstatt?

Jahreskurs: 4 Nachmittage pro Monat, 10 Monate lang (ohne Juli und August): 12.000 EUR
Ferienwochenkurs: 5 Tage von Montag bis Freitag: 3.000 EUR
Wochenendkurs: Beginn Freitag Mittags bis Sonntag Abend (2,5 Tage): 1.500 EUR
Nachmittagskurs: 500 EUR
Schnuppertag: Ein Nachmittag zum Kennenlernen der Audiowerkstatt: 70,00 EUR plus Fahrtkostenersatz

Ein Unkostenbeitrag pro Teilnehmer*in wäre zwischen 15,00 und 20,00 EUR pro Termin durchaus vertretbar.

Fördermöglichkeiten in NÖ wären eventuell über Come On – Jugendkulturförderung gegeben. Infos dazu unter www.come-on.at/kontakt/ bei den Beratungs- und Einreichstellen der Regionalbüros der Kulturvernetzung NÖ.
Im Mostviertel: Hannes Mayrhofer, Unterer Stadtplatz 8, 3340 Waidhofen/Ybbs, Tel 0664/411 00 55, hannes.mayrhofer@kulturvernetzung.at

Weitere Fördermöglichkeiten:

culture connected – Kooperation zwischen Schulen und Kulturpartnern
Die österreichweite Initiative des BMBWF unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Kulturpartnern. Gemeinsam werden kulturelle Aktivitäten entwickelt, die die Potenziale der Schüler/innen und ihre Mitwirkung an Kunst und Kultur stärken. Es entstehen partizipative Projekte, die die Schule zu einem kulturellen Zentrum erweitern.
Einreichen können: Kultureinrichtungen, -initiativen und -vereine in Zusammenarbeit mit Schulen mit Öffentlichkeitsrecht in ganz Österreich und Projektteams der schulischen Tagesbetreuung
Einreichfrist: 6.12.2021
Unterstützung: max. 1.700 Euro pro Kooperationsprojekt www.culture-connected.at/home/

Angaben zu meiner Person

Matthias Lackenberger
Seit 2009 umfangreiche Workshoptätigkeit mit Ableton Live im schulischen (z.B. NMS Traismauer, MS St. Pölten, BG und BRG Purkersdorf, BORG St. Pölten, Berufsschule Langenlois…) und außerschulischen Bereich (Jugendzentren, LehrerInnenfortbildung SCHEZ St. Pölten, MusikschullehrerInnenfortbildung in NÖ und OÖ, lange Nacht der Forschung an der Donauuniversität Krems,…).
Zahlreiche Liveauftritte mit Livemodul, Groovelab, Trilox – Zusammenarbeit mit Musikern der elektronischen Musik- und Jazzszene, u.a. mit Andreas Fränzl, Christoph Richter, Gerald Hubert Weiderbauer, Lorenz Raab, Clemens Salesny, Andreas Pranzl, Al Slavik, Michael Strauß, Martin Eberle, Mirjam Wellstädt, Georg Beck, Sigi Meier, Ilse Riedler, Silvio Berger, Klaus Zalud.

Seit Juni 2014 Projekt Tronicello mit Taner Türker: In Verbindung von Elektronik und Cello werden neben orientalischen Eigenkompositionen auch Stücke aus der Barockzeit (wie etwa die Cello Suiten von Johann Sebastian Bach) neu interpretiert und aufgeführt.
Seit 2013 regelmäßige Teilnahme mit verschiedenen Projekten am Viertelfestival Niederösterreich (unter anderem im Zusammenspiel von Blasmusik und Computer).

Aussender / Kontakt: Matthias Lackenberger, Tel 0664/88 60 67 92, lackiwabe@gmx.at

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