Es ist soweit:
Die Expositur Erzbräu am Grubberg wird ab sofort durch die Galerie Hofmarcher kuratiert!
Ausstellung IMPRESSIONEN Markowitsch | 7. März bis 30. September 2022
Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr in der Bruckners Bierwelt am Grubberg in Gaming
(es findet keine reguläre Vernissage statt, die Ausstellung in Scheibbs wird mit einer Finissage am 13. Mai abgeschlossen)
Merken Sie sich auch zwei weitere Termine vor...
Save the Date I.: Freitag, 13. Mai, 19 Uhr
Finissage IMPRESSIONEN – Wolfgang M. Markowitsch
Galerie für Gegenwartskunst, Hauptstraße 49, 3270 Scheibbs
Save the Date II.: Freitag, 10. Juni, 19 Uhr
Vernissage 31 (GEWALT AN FRAUEN) – Valentina Ilazi
Für Besichtigungen in der Galerie in Scheibbs bitten wir Sie Galerist Joseph Hofmarcher zu kontaktieren unter 0660/56 66 331 oder mittels Antwort an diese E-mail. Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr ist Galerie und Büro üblicherweise besetzt, jedoch nicht durchgehend.
Ab jetzt werden zusätzlich zur Galerie in Scheibbs in der Expositur Erzbräu halbjährlich zeitgenössische Kunstausstellungen durch Galerist Joseph Hofmarcher kuratiert. Benjamin Bruckner freut sich über das erweiterte kulturelle Angebot in den Geschäftsräumen der Bruckners Bierwelt am Grubberg in Gaming: "Gute Kunst schafft einen Mehrwert für unsere Besucherinnen und Kunden." Für Galerist Hofmarcher ist die Lage an der Nord-Süd-Achse sehr interessant: "Der Grubberg ist eine strategisch sehr gute Position, um vielen Leuten Kunst vermitteln zu können. Wir erreichen dort Schi- und Wandertouristen sowie Durchreisende zwischen Niederösterreich und der Steiermark."
Alle Werke sind käuflich. Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit Galerist Hofmarcher auf (0660/56 66 331).
IMPRESSIONEN – Markowitsch
bis 13. Mai – Galerie für Gegenwartskunst Scheibbs – Finissage am 13. Mai um 19 Uhr
bis 30. September – Expositur Erzbräu am Grubberg in Gaming (Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr)
Expositur Erzbräu
Die Galerie für Gegenwartskunst in Scheibbs zeigt in ihrer Expositur in den Räumlichkeiten der Bruckners Bierwelt (Erzbräu), in Ergänzung und parallel zur derzeit laufenden Ausstellung „Impressionen“, weitere großformatige Bilder von Wolfgang M. Markowitsch sowie seines Vaters, des akademischen Malers Robert Markowitsch. Robert Markowitsch, geb. 1921, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und war Mitglied der Wiener Secession. Die Werke der beiden Maler zeigen im Dialog zueinander die künstlerische Auseinandersetzung und Entwicklung zwischen Vater und Sohn. In diesem Zusammenhang ist interessant zu erwähnen, dass Wolfgang M. Markowitsch durch seinen Vater fast zwanzig Jahre lang eine exklusive Ausbildung des Sehens, der Farbenlehre, der Bildkomposition und der Maltechnik erhielt und wirft die Frage auf, ob dies einen Einfluss auf das Oeuvre des jüngeren hat.
Farbe und Lichtführung sind bei beiden Künstlern ein wichtiges Gestaltungsmittel beim Aufbau der Bildkomposition. Mit ruhiger Linienführung und zum Teil geometrisch aufgelösten Bildelementen ist bei Robert Markowitsch in seinen Bildern das Erbe einer kubistischen Malweise nachzuspüren, wobei die dargestellten Sujets stets das Ergebnis einer intellektuellen Aufarbeitung gesehener und erlebter Wirklichkeiten sind. Bei seinem Sohn Wolfgang M. Markowitsch erfolgt durch einen oszillierenden Duktus der Pinselführung, einem pastosen Farbauftrag und der Verwendung von Malspachteln eine emotionale Dynamisierung seiner visuellen Erlebnisse in der Darstellung. Gemeinsam ist beiden Malern eine abstrahierende Malweise. Dabei fußen die dargestellten Bildinhalte auf tatsächlich erlebte visuelle Eindrücke und vermitteln uns die jeweils eigenständige persönliche Sichtweise der Künstler auf die uns umgebende Welt.
Lebenslauf
Wolfgang M. Markowitsch, Geburtsjahr 1953, wuchs in einer Künstlerfamilie in Wien und mit dem Geruch von Ölfarben auf. Der Vater war akademischer Maler und Mitglied der Secession Wien und infizierte ihn früh mit dem Bazillus der Malerei. Kreativität prägte auch seinen beruflichen Werdegang als Architekt, nach seinem Studium an der Technischen Universität in Wien. Neben dieser beruflichen Tätigkeit entstand jedoch auch eine Vielzahl von Bildern und Grafiken, da Markowitsch aufgrund seiner familiären Prägung seit jeher in seiner Freizeit auch Pinsel und Farbstift in die Hand nahm. In einer Einzelausstellung im Jahre 2012 im Rathaus von Scheibbs wurden einige dieser Werke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach dem Ausklingen seiner beruflichen Tätigkeit verlagerte sich der Lebensmittelpunkt von Markowitsch zusehends von Wien nach Scheibbs. Dieses neue Umfeld inspiriert ihn seither zu einer verstärkten Maltätigkeit. Zahlreiche Studienreisen, bei denen der Zeichenblock immer dabei ist, regen seine visuellen Impressionen an, die sich in vielen seiner Arbeiten niederschlagen. So entstanden in den letzten Jahren vermehrt Bilder als Reflexion auf die Natur und ihre vielfältigen Stimmungen.
Werkbeschreibung
Das Oeuvre von Markowitsch ist stark geprägt von Natur, Landschaft, Licht und Farbe. Seine Arbeiten der jüngeren Vergangenheit fußen stark auf visuellen Impressionen der Natur, die er versucht in seinen Bildern einzufangen und neu zu bewerten. Dabei geht es nicht um bildhafte Darstellung, sondern um die Vermittlung von Stimmungen. Licht, Farbgebung und aufgelöste Formen übernehmen somit eine wichtigere Rolle als das dargestellte Sujet. Durch ausgeprägte Farbigkeit, die den meisten seiner Arbeiten eigen ist und raffinierte Lichtführung ergibt sich eine eigenständige oszillierende Impression einer abstrahierten Natur. Seine visuellen Eindrücke werden dabei in ihren Konturen in Farbe und Licht aufgelöst und somit durch seine Bilder eine eigenständige, persönliche Sichtweise auf die uns umgebende Welt geschaffen.
Aussender: Mag.arch. Joseph Hofmarcher, Hauptstraße 49, 3270 Scheibbs, joseph@GALERIEhofmarcher.at , GALERIEhofmarcher.at