25 Jahre wellenklænge, und es gibt noch soviel zu tun!
Unsere Gründerin Suzie Heger hat 1997 so mutig begonnen, und auch wir werden zunehmend mutiger. Wir werden mutiger, weil wir es wollen, und vor allem müssen. Unser Privileg ist die Verpflichtung zu handeln. Unseren unsichtbaren Rucksack von Vorteilen zu öffnen und sie Stück für Stück zurück in die Waage der Gerechtigkeit zu legen. Vorteile, die wir uns in der Geschichte angeeignet haben, zum Nachteil anderer.
Wir leben im Jahre 2022, in einem Sozialstaat, in einem Musikland. Dennoch bedeutet das nicht für alle Menschen, die in Österreich leben, dasselbe. Ob man viel oder wenig auf österreichischen Bühnen vertreten ist, wie sehr man vom Sozialstaat unterstützt wird, wie viel oder wenig einem zugehört wird hängt davon ab, wo und mit welchem Geschlecht man geboren wurde, ob man sich damit identifizieren kann oder nicht. Ob die eigenen Eltern arm oder reich, tot oder lebendig sind. Ob sie People of Color sind oder weiß gelesen werden. Ob im Herkunftsland Krieg oder Frieden herrscht, und welcher Religion wir angehören.
Wir widmen uns der (Un)Gerechtigkeit und dem Mut, den es für einen Ausgleich braucht in unseren Panels und Podiumsgesprächen (u. a. mit Laura Wiesböck, Mireille Ngosso & Faika El-Nagashi) in einem transdisziplinären Konzertformat (co-kuratiert von Tonica Hunter), in eigens ausgeschriebenen Kompositionsaufträgen und einer audiovisuellen Lichtinstallation (KiöR).
Wir laden euch ein, gemeinsam die Waage wieder ein Stück weit mehr ins Gleichgewicht zu bringen!
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Aussender/in: Julia Lacherstorfer & Simon Zöchbauer (Intendanz)
Theresa Höfler (Geschäftsleitung) & das gesamte Festivalteam, newsletter@wellenklaenge.at