Stadttheater Bruck/Leitha, Raiffeisengürtel 43, eine Freiraum-Veranstaltung
Der Autor und Fotograf Josef Mann bereiste seit den 1980er Jahren Tibet, das größte Hochland der Erde, rund 20mal - zu Fuß, mit dem Mountainbike, im Pferdesattel, im Allrad, auf dem Soziussitz einer Royal Enfield. Tibet war jahrhundertelang der Sehnsuchtsort von Forschern, Händlern, Abenteurern. Josef Mann wanderte auf den Spuren von Sven Hedin, Herbert Tichy und Heinrich Harrer. Tibet ist ein Synonym für endlose, zeitlose Landschaften am Dach der Welt, mit Steinwüsten, Salzpfannen, Sanddünen, kristallklaren Seen, eisverkrusteten Sechs-, Sieben- und Achttausendern, canyonartigen Schluchten und saftigen Weiden in den Grasländern Osttibets. Der Autor und Fotograf war Gast in den Zelten der Hirtennomaden mit ihren sonnen- und wettergegerbten Gesichtern. Er reihte sich ein in die Pilgerschar um den heiligen Berg Kailash, besuchte die Mysterienspiele der Klöster und die Pferdefeste der stolzen, freien Hirtennomaden. In den 1980er Jahren dokumentierte er die letzten Zeugen der Verwüstungen durch den Einmarsch von Maos Volksbefreiungsarmee und der anschließenden Kulturrevolution. Eine der letzten archaischen Hochkulturen ist vom Verschwinden bedroht. Josef Mann publiziert in einem opulenten Band Bilder und Begegnungen aus vier Jahrzehnten (mehr zum Buch unter: www.mannundskript.com).
Der PowerPoint-Vortrag mit atemberaubenden Bildern, unterstützt durch den Klang von Klangschalen, Gongs, Hang und Obertongesang – zum Klingen gebracht von Christian Koch und Andrea Lamprecht - will einen Einblick in die Lebenswelt der Tibeter vermitteln.
Aussender: Josef Mann, Tel 0677/610 51 675. Eintritt freie Spende, Büchertisch, Karten-Vorbestellung: freiraum@schule.at