Eine Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten im Rahmen von 100 Jahre Niederösterreich, durchgeführt vom Institut für jüdische Geschichte Österreichs
Idee: Martha Keil | Kurator: Christoph Lind | Gestaltung: Renate Stockreiter
„Wir wären nicht hier, wenn es Euch Historiker nicht gäbe!“, sagte Karin Rivollet (Genf), Enkelin der in der Shoah ermordeten St. Pöltner Hermann und Irma Löw anlässlich eines Besuchs im Haus der Geschichte im Museum NÖ im Oktober 2021. Anhand ihrer Familie stellt „Bruch und Brücke“ die letzten 100 Jahre aus jüdischer Perspektive dar. Zehn Stationen bringen einerseits das Wirken vieler Jüdinnen und Juden für ihre Heimatgemeinden und den brutalen Bruch durch Vertreibung und Ermordung näher. Andererseits zeigen sie den vorsichtigen Brückenschlag zwischen den Vertriebenen und Nachkommen und ihren Herkunftsorten, den das Land NÖ durch seine Förderung von Forschung zur jüdischen Geschichte und von Zeichen der Gedenkkultur ermöglicht.
Öffnungszeiten der Ausstellung: 6. Mai – 1. Oktober 2022, Fr – So, 14 – 19 Uhr
Anmeldungen für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten: office@injoest.ac.at
Ehemalige Synagoge St. Pölten, Dr. Karl Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten
Schließtage: 20.-21.5.2022 / 27.5.2022 / 16.07.2022
Verkürzte Öffnung 14-17 Uhr: 12.6.2022 / 19.6.2022
Aussenderin: Dr. Sabine Hödl, Institut für jüdische Geschichte Österreichs, Dr. Karl Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten, Tel 02742/77 171-0, sabine.hoedl@injoest.ac.at , www.injoest.ac.at