Heiligabend, Ladenschluss. Zwei einsame Seelen, die Gelegenheitsputzfrau Maria, die einmal kurz Varieté Tänzerin war und jetzt ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter nur noch auf die Nerven geht, begegnet im Personalraum eines Kaufhauses Josef, ein Mann von der Wach- und Schließgesellschaft. Zunächst zögernd erzählen sie über ihr Leben, ihre Sehnsüchte und Träume. Komisches mischt sich mit Tragischem, Gegenwart mit Vergangenheit. Resigniert und enttäuscht vom Leben kommen die beiden langsam miteinander ins Gespräch und so einander näher.
Zwei Verlierer der Wohlstandsgesellschaft blühen im Bemühen um den jeweilig anderen noch einmal auf und feiern ihr ganz eigenes Fest der Liebe. Eine berührende, humorvolle Weihnachtsgeschichte, die auch viele Jahre nach ihrer Uraufführung an Aktualität nichts verloren hat.
„Theater sind nicht große Namen, sondern vor allem große Gefühle, und die sind in dieser Inszenierung besonders spürbar.“ (Peter Turrini)
Regie: Brigitte Pointner | Josef: Franz Josef Weiss | Maria: Uschi Nocchieri
Sprecherin: Isa Hochgerner | Fotos: Fabian Krempus
Nachdem uns letztes Jahr Frau Corona kurz vor der Premiere einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wagen wir es noch einmal und freuen uns auf Publikum!
11. und 12. November, 19.30 Uhr: Lengenbacher Saal, Neulengbach, Karten
17. November, 19 Uhr: Bühne 16, Wien, Karten
25. und 26. November, 20 Uhr: Schlosskeller, Waidhofen/Ybbs, Karten
08., 11., 15. Dezember: Schüttkasten, Retz, Karten
Aussenderin: Uschi Nocchieri, www.uschi-nocchieri.at