Im Rahmen der Amstettner Kulturwochen in Anwesenheit des Regisseurs mit anschließendem Filmgespräch.
NUR Di, 22.11. (dF) | 19.30 Uhr | Festsaal LK Mauer
DIE VERDRÄNGTEN TOTEN: NS-EUTHANASIE IN MAUER-ÖHLING
Dokumentation, Regie: Alexander Millecker, Österreich, 2022, 51 min.
Mindestens 30.000 Menschen wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich als „unwertes Leben“ qualifiziert und im Rahmen der NS-Euthanasie ermordet. Während Schloss Hartheim, die Landesnervenklinik Gugging und Am Spiegelgrund/Am Steinhof mittlerweile einer breiten Öffentlichkeit als Schauplätze nationalsozialistischer Medizinverbrechen bekannt sind, ist eine der zentralen Mordstätten weitgehend unerforscht: Die Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling, wo bis zu 2.400 PatientInnen ermordet wurden. Damit war diese Anstalt eine der grausamsten NS-Einrichtungen der „Ostmark“.
Der Dokumentarfilm, der auf langjährigen Forschungen des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs beruht, macht diese bisher unbekannten Fakten erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Er erzählt die Geschichte dieses vergessenen NS-Verbrechens anhand exemplarischer Biografien von Opfern, Tätern und “bystanders“, um die verdrängte Geschichte dieses Ortes sichtbar und verstehbar zu machen.
Aussender / Infos: Perspektive Kino Amstetten, Gerhard Steinkellner, Obmann, newsletter@perspektivekino.at , www.perspektivekino.at , www.instagram.com/perspektivekinoamstetten , www.facebook.com/PerspektiveKino