Dokumentationszentrum für moderne Kunst Niederösterreich
BERNHARD HOSA www.bernhardhosa.com
GABI MITTERER www.gabimitterer.at
ROMAN PFEFFER www.romanpfeffer.com
THOMAS STEINER www.thomassteiner.com
ESTHER STOCKER www.estherstocker.net
Die Ausstellung ist vom 27. Jänner bis 5. März 2023 geöffnet.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Eine Leitfrage zieht sich durch die Ausstellung „INSIEME“: Die Präsentation künstlerischer Tätigkeit, das Experiment mit unterschiedlichen Materialien und die Hinterfragung der diversen Wahrnehmungsprozesse. Einerseits gibt es einen Schnittpunkt zwischen abstrakt und gegenständlich, Farbe und Form und Malerei und Plastik. Zudem soll der Prozess der jeweiligen Bildfindung in den Fokus gerückt werden.
Die Arbeiten von Bernhard Hosa erinnern formal und kompositorisch an eine Ästhetik der Schwarz-Weiss-Fotografie und enthalten fotografisches Material als visuelles Artefakt. Sie geben ein Zeugnis über bestimmte Realitäten. Konstruktivistische Formen korrespondieren mit expressiven-gestischen Spuren und bilden somit eine neue Ordnung.
Gabi Mitterer wechselt zwischen der digitalen und analogen Bildwelt. Sie stoppt die rasende Geschwindigkeit und holt die einzelnen Bilder zurück auf die statische Leinwand. Sie hält die Zeit fest, sie überschreitet die Grenzen von Raum und Fläche, sie spielt mit den Farbskalen der Grafikprogramme.
In Roman Pfeffers Werk finden kluge Überlegung, konzeptueller Ansatz und skulpturale Umsetzung zu einer einzigartigen Synthese. Seine Skulpturen und Objekte bestechen durch Eleganz, gelungene Überformungen von Alltagsmaterialien und akribisch entwickelte Transformationsprozesse. Ein spannendes Zusammenspiel von materieller Intervention und Dekonstruktion führt zu neuen Ordnungen.
Thomas Steiner bewegt sich in seinen Arbeiten im Spannungsfeld von abstrakter Malerei und Einzelbildfilmen. Die enge Verschränkung dieser beiden Medien ergibt für ihn immer wieder künstlerische Prozesse an der Schnittstelle von statischen und bewegten Bildern. Er arbeitet abwechselnd /parallel in den Medien Zeichnung, Malerei und Film.
Esther Stockers Werk ist auf geometrischen Grundprinzipien aufgebaut, doch die Arbeiten weisen Brüche und Störungen auf. Sie entwickelt diese als System geometrischer Zeichen- und Rastersysteme in Schwarz-Weiß-Grau, erweitert sie auch in die dritte Dimension und verändert dadurch Raum und Architektur. Ein zentrales Thema ist die „Darstellung eines funktionalen Systems des Ungefähren, die Vagheit exakter Formen“. Die eingebauten Störungen sind oft minimal und lassen dynamische Bildräume entstehen, die ihr vermeintliches Ordnungsmuster verlieren.
Aussenderin / Kontakt: NÖDOK, Alice Stockinger, Dokumentationszentrum für moderne Kunst Niederösterreich, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, Tel 02742/35 33 36, office@noedok.at , www.noedok.at