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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung Heinrich Heuer / Georg Lebzelter / Gotthard Muhr

Eröffnung am 4. März, 19 Uhr, Galerie Blaugelbezwettl

Ausstellungsdauer: 5. März - 26. März 2023

Die Ausstellung in der Galerie Blaugelbezwettl zeigt Arbeiten von drei Künstlern, deren Werk stark in der Zeichnung und den druckgraphischen Medien verankert ist.

Heinrich Heuer, geboren 1934 in Sophienhof (Pommern) und am 8.1. 2023 in Wien verstorben, hinterlässt ein umfangreiches Oeuvre an Radierungen, das ihn als souveränen Meister dieser Technik zeigt und als beharrlichen Formfinder seines Themas, „das sich bei mir von Arbeit zu Arbeit einfordert: die Gestaltung situativer Modelle (oder Szenen) des archaischen Gefühls, gefangen, eingeschränkt zu sein und nicht „fliegen“ zu können – und des skeptischen, aber erlösungshungrigen Aufbegehrens dagegen.“ (Heinrich Heuer, 80 Radierungen, 2003) Heuer in einem Interview für die Zeitschrift Um:druck 2014: „Ich bin überzeugt davon, dass diese Erlebnisse in der Arbeit selbst, am bedruckten Blatt Papier, erlebbar und nachvollziehbar sind.

Die Druckgraphik zeichnet sich dadurch aus, etwas anders zeigen zu wollen und anders auszuschauen als Malerei oder Zeichnung. Sie ist einfach Obsession und das ist für den Betrachter lesbar!“

Georg Lebzelter, geboren 1966 in Melk (NÖ), lebt in Wien.
Seit dem Diplom bei Max Melcher 1990 liegt der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit auf Druckgraphik und Collage. Seit 1999 lehrt er an der Höheren Graphischen Bundeslehranstalt in Wien. Ausgehend von den Konstruktionsprinzipien der Collage und Montage untersucht Lebzelter mit den Mitteln der Radierung, des Linolschnitts und Siebdrucks Verbindungen von Einzelteilen, die unabhängig von ihrem ursprünglichen Kontext zu neuen „Systemen“ gefügt werden. Die Mehrfachverwendung gleicher Teile in unterschiedlicher Anordnung als Module des Bilderbauens hat auf sprachlicher Ebene eine Analogie im poetischen Sprachspiel des Anagramms, Text- und Bildbausteine greifen ineinander, eröffnen verschiedene Möglichkeitsformen, die aus dem Ursprungsmaterial abgeleitet werden.

Gotthard Muhr, geboren 1939 in Schwanenstadt (OÖ), gestorben 2013 in Wien. Muhr wurde in den 1960er Jahren vor allem mit seinen Holzschnitten und Radierungen bekannt und war wie Heuer (und später Lebzelter) Absolvent der Meisterschule Graphik an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo er 1976–2000 einen Lehrauftrag innehatte. In seiner Malerei der frühen siebziger Jahre gilt er als Vorläufer der Neuen Wilden, als Bildhauer arbeitete er mit den Materialien Gips, Ton, Stein und Holz.

In den Motiven und Titeln seiner Arbeiten – wie „Arschkriecher“, „Wadelzwicken“, „Maulschellenmann“ – zeigen sich beißender Humor und Ironie. „Seine Vogelmenschen, Kopffüßler oder Kopflose und Einbeinige, seine einbetonierten deformierten, zerstückelten oder gepfählten Gestalten, brutal, drohend und zugleich selbst bedroht.“ (Verena Traeger, Gedanken zum Werk Gotthard Muhrs)

Aussender: M.A., martin@anibas.at

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