Akademische Fest-Ouvertüre op. 80 – Johannes Brahms
Die akademische Festouvertüre op. 80 ist eine Ouvertüre von Johannes Brahms. Sie entstand im Sommer des Jahres 1880 in Bad Ischl. Anlass zur Komposition der Festouvertüre war die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Brahms durch die Universität von Breslau im Jahre 1879. Die Uraufführung fand am 4. Januar 1881 unter Brahms’ Leitung in Breslau statt.
Klarinettenkonzert, A-Dur, Wolfgang A. Mozart
Mozart schreibt sein letztes Konzert im Herbst 1791 für die Klarinette. Obwohl erst kurz vor seinem Tod vollendet wirkt die Musik heiter, lebensbejahend und tröstlich. Der berühmte zweite Satz untermalte unzählige Hollywoodfilme.
Sinfonie Nr. 9 e-moll „Aus der Neuen Welt“, Op. 95, Antonín Dvořák
Mit seinem letzten sinfonischen Werk hat sich Antonín Dvořák unsterblich gemacht. In den USA schuf er die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Der Höhepunkt der Sinfonie ist sicher das Largo. Das Largo, also der zweite Satz der Sinfonie, besticht vor allem durch seine Melodieführung. Aber nicht nur. Wir hören darin auch viel Arbeit mit dem Orchester. Die Melodie wird zunächst vom Englischhorn getragen, das nicht gerade das gängige Soloinstrument ist. Dvořák wusste sehr genau, dass das Englischhorn eine ungemein sehnsuchtsvolle Klangfarbe hat. Und es gibt wunderbar die Gefühle wider. Gerade an dieser Stelle verleiht Dvořák seinem Heimweh Ausdruck. Bemerkenswert ist aber auch der bekannte kontrastreiche Mittelteil. Für einen Komponisten ist es schwierig, diesen Teil des langsamen Satzes so zu schreiben, dass er seine Melodiosität nicht verliert. Dvořák lässt anstelle der ruhigen Englischhörner das ganze Orchester mit wehmütiger Stimmung auf den Zuhörer los. So sieht also einer der berühmtesten freien Sätze im Musikschaffen der Welt aus.
Veranstaltungsort: Stadthalle Gänserndorf, Hans-Kudlich-Gasse 28, 2230 Gänserndorf
Kontakt: Philharmonie Marchfeld, Jahngasse 52, 2230 Gänserndorf
Aussender: Claus Haschke, Obfrau-Stellvertreter/ Pressereferent, info@philharmonie-marchfeld.at , Tel 0676/708 70 48, www.philharmonie-marchfeld.at