FESTIVAL IMAGO DEI 2023, „BALANCE“
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Ein besonderer Abend beim Festival Imago Dei widmet sich szenisch, textlich, musikalisch sowie mit Raumintervention (LUISA PISETTA) und Videoinstallation (CHRISTOPH EDTMAYR) Fragen nach Recht und Unrecht. Wussten Sie, dass ein SS-Richter die Aufgabe hatte, Korruptionsfälle in Konzentrationslagern zu untersuchen? Kann es Recht in einem Unrechtssystem geben? Wo stößt Recht an seine Grenzen? Und was hat das mit Musik zu tun?
In Lemberg, dieser einst russischen und polnischen Stadt, die Teil der Habsburgermonarchie war und heute zur Ukraine gehört, entspringen musikalisch-juristische Bögen, die bis ins heutige Österreich führen. Historische Zusammenhänge werden durch Musik beleuchtet, die Wirkung von Gesetzen performativ hinterfragt. Kann es Recht in einem Unrechtssystem geben? Und wie klingen Menschenrechte und Verfassung musikalisch?
Das PLATYPUS ENSEMBLE und MESSAGES QUARTET spielen AUFTRAGSWERKE VON NAVA HEMYARI UND PETER ABLINGER, sowie JÓZEF KOFFLERS „UKRAINISCHE SKIZZEN“ (1940) und ROMAN HAUBENSTOCK-RAMATIS „DECISIONS“ (1959-'71). SZENISCHE LESUNG nach Herlinde Pauer-Studer/David Velleman: Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin. Der Fall des SS-Richters Konrad Morgen. (suhrkamp 2017) mit PETRA MORZÉ UND MARKUS MEYER (Textfassung & Regie NADJA KAYALI).
Aussenderin: Mag. Barbara Pluch, Leitung Presse / Kulturvermittlung, NÖ Festival und Kino GmbH, Minoritenplatz 4, 3500 Krems, Barbara.Pluch@noe-festival.at